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#21
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| Hallo Joerg, Joerg Malke schrieb: > es gibt schon an einigen Orten auf der Welt (Basen und Live-Aboards) die > Möglichkeit, solo zu tauchen - aber natürlich nicht bei Massenzielen wie > Ägypten o.ä. ohne Frage, deshalb schrieb ich "relativiert oder begrenzt" --> darüber entscheidet eben (IMHO: zu Recht) der Veranstalter. > Wie sollten das die Basen dort in ihrem industrialisierten Betrieb auch > handhaben - Taucher1 darf, Taucher2 nicht, will aber auch - ehrlich, als > Basenbetreiber in einer solchen Situation würde ich mir das, ganz > abgesehen von der Haftungsfrage, nicht antun wollen. Ich ebenfalls nicht, deshalb mein Reden ggü. Michael... Gruß Stefan |
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#22
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| >> Das Thema ist weniger spannend als vielmehr traurig wenn sich die >> Verhältnisse in unserem schönen Sport immer mehr hin zu einer >> deppenkompatiblen Vollkaskomentalität hin entwickelt und der Begriff >> "Eigenverantwortung " als eine expotische Vokabel eines wunderlichen >> Paralleluniversums erscheint. > >traurig finde ich viel mehr, wie oft du dir selbst widersprichst und >in deiner Verbohrtheit Argumenten nicht zugänglich bist. Mal ehrlich, dass ist doch Stuss. Bei mir zählt nur Logik. Wer versucht denn die ganze Zeit, eine logische Begründung für eine Ächtung des Solotauchens herauszufinden? Insbesondere der Vergeich mit anderen potentiell gefahrengeneigten Sportarten wie Bergsteigen und Skifahren, bei denen es SEHR viel liberaler als im Tauchen zugeht trotz viel höherem Potential der Gefährdung Dritter, ist bisher nur unzureichend argumentativ eingegangen worden. Wenn allerdings damit gemeint ist, dass ich Argumenten der Art "Haben wir immer schon so gemacht!" "Ist bei allen Anderen auch so" oder "Da könnte ja jeder kommen" nicht zugänglich bin... Ja, da muss ich zugeben: Das stimmt! >Da du darüber >hinaus noch nicht einmal in der Lage oder Willens bist, hier allgemein >akzeptierte Grundregeln der Höflichkeit - und sei es nur als Floskel - >zu beachten ist für mich hier vorläufig Endstation. Einspruch euer Ehren, Ich habe mir nochmal alles durchgelesen und mir ist irgendwie entgangen, dass ich Stefan oder irgendwen direkt und PERSÖNLICH beleidigt oder herabgesetzt habe habe. Wenn man sich kritisch zu Aktivitäten (oder besser Nichtaktivitäten...) von Organisationen äußert, denen hiesiege Schreiber (und nebenbei auch ich) als Mitglieder angehören, sind das keine Beleidigungen oder Herabsetzungen von Leuten persönlich. Organisationen oder Gruppen sind per se nicht justiziabel beleidigungsfähig. (Mit wenigen Ausnahmen im Kontext des Dritten Reiches.) In bestimmten Kreisen der Taucherschaft (DIR) gelten allerdings PERSÖNLICHE Beleidigungen und Herabsetzungen "zum guten Ton" mancher Aktiven, was leider durchaus keine positiven Auswirkungen auf die Diskussionskultur und als Folge auf den Informationsaustausch hat und hatte. Die fachlichen Aspekte sind oft schwierig genug um noch die Kraft zu habe gleichzeitig parrallel dazu eine rhetorischen (oder präziser noch eristischen) Schlagabtausche oder Schwanzlängenvergleiche zu bestreiten. Schließlich laufen solche Diskussionen "nebenbei" und die Leute haben auch noch anderes zu tun. Auch wenn hier viele tauchfachlich mit DIR liebäugeln (jeder soll nach seiner Facon selig werden...) fände ich es doch vorteilhaft, wenn hier nicht die DIR übliche prollig persönlich beleidigende Diskussionskultur Einzug hält. >Nur damit es nicht heißt, ich würde unbewiesene Behauptungen >aufstellen (s.o.) und um dieses Thema abzurunden sozusagen "an alle"... > >MS lamentiert hier regelmäßig über "PADIsierung", "Entwicklung zu >deppenkompatibler Vollkaskomentalität" ich füchte, damit bin ich nicht alleine hier in der Gruppe >usw., gibt aber gleichzeitig >zu, dass das Solotauchen in 54 Jahren VDST noch nie akzeptiert war >("wenn sich in 54 Jahren nichts und auch garnichts bewegt"), von >anderen Sporttauch"verbänden"/-firmen ganz zu schweigen. Nochmal: Ist Innovationsstau ein Qualitätsmerkmal?? >Wenn er ein Problem damit und mit anderen Regelungen des VDST hat, >sollte er sich dort - z.B. für das Solotauchen - engagieren, oder >einen eigenen Verband mit eigenen Regeln gründen. Das empfehle ich ihm >hier nicht zum ersten Mal)-: Nun, das man das hier erwähnt ist durchaus ein Kompliment! Man traut immerhin dem VDST, im Gegensatz zur xyzblabla Org, noch genügend Einfluss zu, hier was zu erreichen. (Bei PADI käme wohl niemand auf die Idee... > Dieses pathologisch anmutende ständige Abkotzen aus dem >off nervt mich gewaltig und gilt im Allgemeinen nicht als probates >Mittel, um Veränderungen herbeizuführen. Meine zeitlichen Möglichkeiten sind leider begrenzt. Wenn mir die Brötchen bei meinem Bäcker nicht schmecken oder ich mit der Arbeit meines Handwerkers nicht zufrieden bin, opfere ich meine Zeit und gebe ich Feedback. Eine Backstube einzurichten oder mich in die Handwerksrolle einzutragen um es besser zu demonstrieren geht jedoch leider über meine Möglichkeiten. Das ich mich weitgehend heraushalte bedeutet allerdings nicht, dass ich nichts mitbekomme... Leider passiert es doch recht häufig (habe es bei Bekannten hautnah miterlebt...), dass reine Machtpolitik einen großen Stellenwert einnimmt und aktive Funktionsträger innerhalb des VDST teilweise derbe hintenherum persönlich gemobbt werden. Dazu braucht es schon die Duldsamkeit eines Hiob, ich habe darauf, ehrlich gesagt, keine Lust und keine Nerven. Ich kritisiere, (oft derbe, sonst wird es nicht wahrgenommen) Politik, Vorgehensweise, Ausbildungsphilosophien und Gremien ect.. Persönliche Angriffe unterhalb der Gürtellinie gegen Personen sind nicht mein Ding. > > ertraglich zugesichert erwarte (und bezahle) ich das die Luft ok ist, > > die Flasche incl Ventil funktioniert, die Transportleistung stimmt > > (z.B. das Schiff seetüchtig ist). >MS bezahlt für die vom Anbieter angebotene Leistung inklusive der >vertraglich von/für beide(n) Seiten vereinbarten Einschränkungen. Die >Freiheit besteht darin, das zu akzeptieren, vor Vertragsabschluss >andere Regeln auszuhandeln und zu unterschreiben, oder eben nicht >(Dass diese Regeln natürlich nicht gegen geltendes Recht oder die >"guten Sitten" verstoßen dürfen ist klar). Wenn allerdings unlogischer Nonsense wie diese fundamentalistische "Solo ist böse" Interpretation in die, recht unscharfe, Definition der "Guten Sitten" eingeflossen ist, kommen ja die aktuellen Probleme und Einschränkungen für die eigenverantwortlichen Solotaucher. Manche wissen vielleicht noch welcher menschenverachtende Unfug mit dem "Gesunden Volksempfinden" im Dritten Reich angestellt worden ist. > > > Das ist, mit Verlaub, eine zeimlich masochistische > > Rechtsinterpretation. >Dafür hat die Rechtsinterpretation von MS IMHO einen geradezu >frühkindlichen Charakter(-; > > > Seit wann hat mir jemand eine bestimmte, fachlich nicht zu > > beanstandende Detailpraxis oder -prozedur **ZU GESTATTEN**? >Derlei akzeptiert jeder von uns täglich, z.B. beim Abschluss >verschiedenster Rechtsgeschäfte. Die Grenzen der persönlichen Freiheit >werden im Alltag auf unterschiedlichste Weise determiniert, in den >seltensten Fällen von uns selbst. Eigenartig, dass dies extra erwähnt >werden muss.... > >BTW: Solotauchen ist keine "Detailpraxis", sondern eine grundlegend >andere Herangehensweise. Ok, bei der *heutigen* Ausbildung muss ich leider zustimmen. Leider ist bei der aktuellen, häufig verDIRrten, Techausbildung die Soloächtung durch die Hintertür wieder salonfähig geworden. Ein Faktum, was bei langjährigen Techtauchern nur Kopfschütteln hervorruft. > Wenn die Menge derer, die derartiges nicht >akzeptiert allerdings wächst und z.B. Tauchboote aus diesem Grund leer >bleiben, könnte das natürlich auch zu einem Sinneswandel bei den >Anbietern führen... Ist es nicht entgegenkommend, Anbietern frühzeitig von den Bedürfnissen der Kundschaft in Foren/Groups in Kenntnis zu setzen statt sie mit leeren Booten vorsätzlich wirtschaftlich an die Wand fahren zu lassen? Woran liegt es denn dass die Tauchbranche aktuell nicht gerade boomt? Ist echt dumm, wenn man den PAID Markt vollständig und endgültig abgefrühstückt hat, dabei aber seine treuesten erfahrenen Sporttaucher Kunden verprellt hat welche jetzt wegbleiben oder sich anderweitig orieniteren? Ein Kunde der meckert ist immer noch besser als einer der nur "Leck mich am A..." denkt und wegbleibt! >Und nochmals: Nein, ich habe - ab einem gewissen Ausbildungsgrad, >Kenntnisstand und vor allem Fähigkeit (="Solokompetenz") - nichts >gegen das Solotauchen und genieße es gerne selbst(-: >Solotauchen kann sicherer sein als der Versuch der Eliminierung >und/oder Ignoranz von Defiziten und Inkompetenz durch Delegieren >(=Buddy-Team). Komisch, da sind wir uns doch eigentlich einig MS |
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#23
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| >Vielleicht ist das Ganze auch nur ein Missverständnis. Ich war vor Jahren >mal auf einer Basis, da waren nach dem dort üblichen Sprachgebrauch >Solotauchgänge, einfach Tg ohne Guide. Also schon mindestens zu zweit. > Hallo Bert, ist durchaus ein Thema das Worte und Begriffe im Tauchen manchmal recht eigentümlich gebraucht werden, obwohl ich sagen muss, dass mir dein Beispiel noch nicht begegnet ist. War das nicht auch mal ein Thema bei George Orwells "1984", wo man mit Manipulation der Sprache ("Neusprech") die Wahrnehmung von Begriffen beeinflussen wollte? Es wunrdert sich heute schon längst keiner mehr, wenn - sich unter dem Begriff "Advanced Diver" ("fortgeschrittener Taucher") sich ein frischbrevetierter Tauchanfänger mit 6 bezahlen Extratauchgängen versteckt - ein "rescue diver" ("Rettungstaucher") sich bei PAID zwar ein dtrittes Pastikkärtchen gekauft hat, aber ein gestandenen DLRGler vermutlich Schreikrämpfe bekommt wenn so jemand bei der örtlichen Einsatzgruppe seine Mitarbeit anbietet. - ein "Divemaster" (Tauchmeister) mit einem IHK Handwerksmeister nicht wirklich viel gemeinsam hat und in seiner Existenzform als Diveguide als Running Gag in der Newsgroup ob seiner hohen Qualifikation des öfteren für Heiterkeit sorgt. Ich denke, wenn HIER IN DER NEWSGROUP von Solotauchen gesprochen wird, ist auch von "Solo"-Tauchen (sprich Anzahl der Taucher in der Gruppen=1) die Rede. MS |
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#24
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| >> Seltsamerweise scheint es selbst im extremst klagefreudigen Amerika >> mit "qualitativ mäßiger" Sporttauchausbildungstradition auch anders zu >> funktionieren: >> http://www.mikeball.com/dive_procedures.htm > >> Hat hier jemand Erfahrungen mit obigem Anbieter? > >Erfahrung nicht, aber schau Dir mal die Artikel unter >http://www.scuba-search.com/cgi-bin/...erms=mike+ball >an - der Mann ist offenbar mindestens "umstritten"... > habe mir mal paar Links angeschaut... Beklagt wurde sich über - einen Todesfall während einer Bootstour - unterschiedliche Preise für Leute unterschiedlicher Nationalitäten - "Cattle boat" Ambiente bei den Tauchausfahrten Bei dem Unfall konnte ein Rescue Diver seine Frau bei dem Tauchgang nicht retten. Soweit ich die Schilderungen gelesen habe, besteht aber da kein Huinweis, dass dabei irgendein Fehlverhalten dem Bootsbetreiber anzulasten ist noch das dieser in die (schrottige) Ausbildung des Tauchers involviert war. Bei den unterschiedlichen Preisen... (höhere Preise für amerikanische und japanische Touristen) Nun das ist mir und meinen Tauchfreunden schon so oft begegnet, so dass ich mich darüber nicht mehr aufregen kann. In Ägypten sind im Handel sogar rassistische Preise eigentlich üblich. Wer erkennbar Mitteleuropäisch-nichtorientalisch aussieht, von dem wird erstmal das 10fache gefordert und, wenn er gut im handeln ist" zahlt er am Ende "nur" das doppelte eines Menschen mit anderem Phänotyp. Es kommen aber keiner auf die Idee das hierzulande zu versuchen. Wenn ein Bäcker von einem Ägypter das 10fache für ein Brötchen verlangt, dürfte ihm die Seite 1 der Bildzeitung und ein nicht zu kurzer Aufenthalt bei netten Justizvollzugsbeamten sicher sein. Das Tauchausrüstungsanbieter für den deutschen Markt bei identischen Artikeln höhere EKs und VKs als bei den Nachbarn vorschrieben war auch lange üblich. Bei Reisen habe ich auch schon festgestellt, das bei Gebieten wo viele Amerikaner und Japaner logieren, das Preisniveau signifikant höher ist. Wirklich verwunderlich ist das nicht, diese Gruppen haben bei vergleichbarem Einkommen nur knapp halb so viele Urlaubstage wie Kontinentaleuropäer und können pro Tag deutlich mehr ausgeben. Das das Anbieter gnadenlos ausnutzen...nicht sehr nett aber leider üblich. Zu den Cattle boats (steht für: gnadenlos (über-)volle Tauchboote mit minimalem Platzangebot) kann ich nichts zu sagen. Müsste sich mal jemand zu äußern der den Anbieter aus der Praxis kennt. Nun, ich habe auf die schnelle zumindest nichts gefunden was extrem gegen Mike Ball als Anbieter spricht. MS |
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#25
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| >Joerg Malke schrieb: >> es gibt schon an einigen Orten auf der Welt (Basen und Live-Aboards) die >> Möglichkeit, solo zu tauchen - aber natürlich nicht bei Massenzielen wie >> Ägypten o.ä. Wer seine Sachen selbst organisisert inclusiver Bootscharter und Organisation der Füllinfrastruktur, hat meist alle Freiheiten. Habe ich mit Freunden auch schon gemacht, ist eine hervorragende, aber leider nicht billige Möglichkeit. Aber leider kann ich mir das als Nichtmillionär nicht mehrmals im Jahr leisten und bin so bestrebt, nicht nur an Handverlesenen seltenen Orten (die es sehr wohl auch für Solotaucher gibt) auch woanders die Möglichkeit zu haben, selektiv Leitungen (Flaschenfüllung, Bootstransfer) zuzukaufen und würde es sehr begrüßen, wenn dieser alberne Dogmatismus contra Solotauchen mal runtergefahren bzw verschwinden würde. >ohne Frage, deshalb schrieb ich "relativiert oder begrenzt" --> >darüber entscheidet eben (IMHO: zu Recht) der Veranstalter. > >> Wie sollten das die Basen dort in ihrem industrialisierten Betrieb auch >> handhaben - Taucher1 darf, Taucher2 nicht, will aber auch - ehrlich, als >> Basenbetreiber in einer solchen Situation würde ich mir das, ganz >> abgesehen von der Haftungsfrage, nicht antun wollen. Wie sich die Tauchszene heute darstellt ist das bei extremen Massenbetreibern nicht von der Hand zu weisen. Ist für die erfahrenen Taucher leider staerk kontraproduktiv, wenn Anfänger heute nicht mehr das "quod licet jovi, non licet bovi" (=Was Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen noch lange nicht erlaubt) vermittelt bekommen. Jeder hält sich für den "Advanced diver" oder "Master" wenn er es gerade mal schafft, die Maske richtig herum aufzusetzen und auf 18m nicht gleich zu sterben. Ist natürlich psychologisch belastend für den PAID, wenn er zwar viele Kärtchen gekauft, aber trotzdem mitbekommt das Leute erheblich anspruchsvollere TGs alleine durchführen können als er es vermag. Aber ich muss hier ganz egoistisch sagen, das mir das ziemlich egal ist. Und wenn dieser Held mir hinterhertaucht in Tiefen die er nicht verkraftret, fühle ich micht nicht schuldig. Genausowenig wie ich mich schulig fühle wenn jemand mich eine schwarze Piste auf Skiern herunterfahren sieht, es ebenfalls probiert und sich dabei den Hals bricht. Da hat Darwin schlicht den Greenpool optimiert. Ihr könnt mich jetzt gerne als Unmensch verurteilen. >Ich ebenfalls nicht, deshalb mein Reden ggü. Michael... Klar, mit möglichst wenig Arbeit möglichst viel verdienen. Versuche ich auich, klappt manchmal, aber leider nicht immer. Wer wie in Ägypten schon erlebt, für einen Hausrifftauchgang (also keine Kosten und Aufwände für Bootsinfrastruktur, Guides; keine Gruppendynamische "Probleme" ) fast 20EUR kassiert (Luft, kleine Monoflasche), soll mit bitte bitte nicht vorheulen, dass er (bei dem dortigen Lohnniveau der Hilfskräfte!!) nichts verdient. Aber vielleicht kommt man dort vor lauter Geldzählen nicht mehr dazu mal ein Logbuch aufzuschlagen und Leute mal vernünftig einzuschätzen. Statt dessen werden PAIDsche Dogmen heruntergebetet und inkompetenter Dummschwatz abgesondert. MS |
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| Hallo Klaus, sehr interessanter Beitrag: >Aber gerade in Amiland ist Solotauchen _wegen_ der Klagefreudigkeit ein >Thema. muss gestehen, unter DEM Gesichtspunkt habe ich das noch garnicht betrachtet... >Das eliminiert naemlich Klagen unbekannter aber zugeteilter Buddies. >Gleichzeitig nimmt es die Basen, Veranstalter, TL und Orgs aus der >Schusslinie, wenn mit Buddy getaucht wird - der Buddy ist ja immer >"naeher" am Geschehen, direkter verantwortlich etc. >Am Tag danach habe ich auf einer Ueberfahrt in einem Magazin genau >dieses Haftungsproblem nachlesen koenne. Hst du dazu nähere Infos? Welches Magazin war das? Zusammenfassung: >Sinngemaess: da man gegenueber zugeteilte Buddies haften kann/muss, >diese aber weder waehlen noch kennen kann, muss Solotauchen gestattet sein. Schade das VDST und andere Orgs hier in Europa noch nicht so weit sind sondern ihre Mitglieder/Kunden im Falle eines Falles gnadenlos ins (Haftungs-) Messer laufen lassen. MS |
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| "Michael Schmidt" <ms250772@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:j909149qicuiuf3tgmi882ngr33qa2r3kr@4ax.com... [...] > > Ich denke, wenn HIER IN DER NEWSGROUP von Solotauchen gesprochen wird, > ist auch von "Solo"-Tauchen (sprich Anzahl der Taucher in der > Gruppen=1) die Rede. Da stimme ich Dir zu. Allerdings ging es im ersten Beitrag um ein Ausbildungsangebot eine Tauchbasis. Voraussetzung für die beworbene Ausbildung zum Solodiver sind dort demnach 100 TG, davon fünf in den letzten zwölf Monaten. Das ist nicht wirklich viel. Auch die weiteren Ausführungen auf dieser Seite zum genannten Thema lassen mich nach wie vor an ein Missverständnis glauben. Gruß Bert |
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#28
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| >Da hat Darwin schlicht den Greenpool optimiert. Uups, muss natürlich "Genpool" heißen Es geht hier um Evolutionsbiologie und nicht um Golf... MS |
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| Michael Schmidt schrieb: > Hallo Klaus, > > sehr interessanter Beitrag: > > >> Aber gerade in Amiland ist Solotauchen _wegen_ der Klagefreudigkeit ein >> Thema. > muss gestehen, unter DEM Gesichtspunkt habe ich das noch garnicht > betrachtet... > >> Das eliminiert naemlich Klagen unbekannter aber zugeteilter Buddies. >> Gleichzeitig nimmt es die Basen, Veranstalter, TL und Orgs aus der >> Schusslinie, wenn mit Buddy getaucht wird - der Buddy ist ja immer >> "naeher" am Geschehen, direkter verantwortlich etc. > >> Am Tag danach habe ich auf einer Ueberfahrt in einem Magazin genau >> dieses Haftungsproblem nachlesen koenne. > Hst du dazu nähere Infos? > Welches Magazin war das? > Aehm ... ja ... das, das ich am 24.03.01 auf der Ueberfahrt von Santa Barbara auf die Channel Islands gelsen haben ... war hochglanz ... in englisch ... sorry. mfg Klaus Jaeckle |
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Michael Schmidt wrote: > Bei mir zählt nur Logik. Unter der irrigen Annahme, dass deine "Logik" von allen anderen hier als solche wahrgenommen wird, stimmt das. > Wer versucht denn die ganze Zeit, eine logische Begründung für eine > Ächtung des Solotauchens herauszufinden? Ich wuerde sagen: Der weitaus ueberwiegende Teil der Mitleserschaft. Du solltest - insbesondre bei deinem ueberaus aggressiven Diskussions"stil" - aus dem Ausbleiben von Widersptuch nicht aus Zustimmung schliessen. Es gibt viel zu viele hervorragend dokumentierte TU, die mit einem Tauchpartner nicht passiert waeren (oder glimpflicher abgelaufen waeren). "Fatal Depth" von Haberstroh ist eine interessante Quelle zum Thema und Einstieg. Du wiederholst dein Dogma Solotaucher = besonders kompetenter Tauchpartner zwar gebetsmuehlenartig, aber dadurch existiert der von dir hergestellte Wunsch, aus dem Fakt, ohne Tauchpartner zu tauchen abzuleiten, dass das ein Zeichen von (Tauch-)Kompetenz sei noch lange nicht. > Ich habe mir nochmal alles durchgelesen und mir ist irgendwie > entgangen, dass ich Stefan oder irgendwen direkt und PERSÖNLICH > beleidigt oder herabgesetzt habe habe. Stimmt. Deine postings sind nicht desto trotz unsaeglich. Nur weil du niemanden persoenlich beleidigst entsprechen deine Aeusserungen noch lange nicht dem hier ueblichen Umgangston. > Wenn man sich kritisch zu Aktivitäten (oder besser > Nichtaktivitäten...) von Organisationen äußert, denen hiesiege > Schreiber (und nebenbei auch ich) als Mitglieder angehören, sind das > keine Beleidigungen oder Herabsetzungen von Leuten persönlich. Der Ton macht die Musik. > In bestimmten Kreisen der Taucherschaft (DIR) gelten allerdings > PERSÖNLICHE Beleidigungen und Herabsetzungen "zum guten Ton" mancher > Aktiven, was leider durchaus keine positiven Auswirkungen auf die > Diskussionskultur und als Folge auf den Informationsaustausch hat und > hatte. Wie kommen wir jetzt auf DIR? Was hat das denn mit Solotauchen oder nicht zu tun? Nochmal: Keiner der massgeblichen Verbaende akzeptiert Solotauchen, egal of VDST, PADI, SSI, TDI, GUE... > Auch wenn hier viele tauchfachlich mit DIR liebäugeln (jeder soll nach > seiner Facon selig werden...) fände ich es doch vorteilhaft, wenn hier > nicht die DIR übliche prollig persönlich beleidigende > Diskussionskultur Einzug hält. Und wieder DIR...?! > ich füchte, damit bin ich nicht alleine hier in der Gruppe Doch. Zumindest was Intensitaet, Wortwahl und vor allem das Ausbleiben irgendwelcher konstruktiver Beitraege betrifft. > Ist Innovationsstau ein Qualitätsmerkmal?? Du gehst von der falschen Annahme aus, dass Solotauchen eine Innovation sei. > Meine zeitlichen Möglichkeiten sind leider begrenzt. Wenn mir die > Brötchen bei meinem Bäcker nicht schmecken oder ich mit der Arbeit > meines Handwerkers nicht zufrieden bin, opfere ich meine Zeit und gebe > ich Feedback. Wenn du das in der gleichen Art und Weise wie hier in der NG tust, duerftest du inzwischen fuer frische Backwaren weit fahren muessen. > Das ich mich weitgehend heraushalte bedeutet allerdings nicht, dass > ich nichts mitbekomme... Wir scheinen extrem unterschiedliche Definitionen von "heraushalten" zu haben. Wie oben geschrieben: Mir fehlen von dir konstruktive Beitraege. Stattdessen kommen immer mal wieder irgendwelche Querschuesse, in denen du dich lautstark darueber beschwerst, dass _deine_ Art zu Tauchen, die ganz offensichtlich _nicht_ mehrheitsfaehig ist, von den Verbaenden dieser Welt nicht als "allgemeingueltig" oder gar als Zeichen von aussergewoehnlicher Tauchkompetenz gewuerdigt wird. Du solltest mal dringend einen Realitaetscheck machen. > Ich kritisiere, (oft derbe, sonst wird es nicht wahrgenommen) Politik, > Vorgehensweise, Ausbildungsphilosophien und Gremien ect.. Wir nehmen dich "derbe" wahr. Ist es das Bild, was du von dir zeichnen moechtest? > Persönliche Angriffe unterhalb der Gürtellinie gegen Personen sind > nicht mein Ding. "Volldeppen", "dummdreiste Idioten", "Kameltreiber"... wir scheinen extrem unterschiedliche Definitionen von "Angriffen unter der Guertelinie" zu haben. Nur mal zum Nachdenken: Viele der "Volldeppen", die mangels besseres Wissen (deshalb sind viele hier stille Mitleser) nur eine PAID-Ausbildung hinter sich haben, duerften sich durchaus persoenlich angegriffen fuehlen - auch wenn du sie nicht namentlich erwaehnst. > Manche wissen vielleicht noch welcher menschenverachtende Unfug mit > dem "Gesunden Volksempfinden" im Dritten Reich angestellt worden ist. Godwin's Law. > Ok, bei der *heutigen* Ausbildung muss ich leider zustimmen. Wann und wo war Solotauchen Bestandteil einer (allgemein anerkannten) Tauchausbildung? > Leider ist bei der aktuellen, häufig verDIRrten, Techausbildung die > Soloächtung durch die Hintertür wieder salonfähig geworden. Was hast du eigentlich immer mit DIR? Bist du durch den Fundi durchgefallen, oder was ist das Problem? > Ein Faktum, was bei langjährigen Techtauchern nur Kopfschütteln > hervorruft. So fuerchterlich viele langjaehrige solotauchende Techtaucher gibt's irgendwie nicht. Mir ist zumindest bis heute keiner begegnet. Im Wasser jedenfalls nicht - Foren und NG sind voll von denen, SCNR. Gruss, Dirk |
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