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  #31  
Old 05-16-2008, 06:22 PM
Nils Berthold
 
Posts: n/a
Default Re: Blaukommen, ich benötige Fallbeispiele, Verletzungsmuster

Uli Schreiber schrieb:

> Und in Vollmasken schon gar nicht.
> Und in der Interspiro erst recht gar nicht.
> Was meinste denn mit "Nasalerker"
> Doch nicht etwa das Pastikteil, wo man die Nase draufdrückt, um
> Druckausgleich zu machen ! ! !



Bei diesem dreifachthread ...
Uli haste auch einem im Teee?
Grins.

Nils
zu Bett...
mirisschlecht

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  #32  
Old 05-16-2008, 07:19 PM
Nils Berthold
 
Posts: n/a
Default Re: Blaukommen, ich benötige Fallbeispiele, Verletzungsmuster

mat.voss schrieb:
> Das hat einen Taucher
> ziemlich fein verteilt. War natürlich mehr Druckdifferenz beteiligt..
>


Fällt mir nur eins zu ein:
Wenn ich mal draufgehe, dann so wie mein OPA:


Friedlich im Schlaf....
















nicht schreiend wie sein Beifahrer....

lg

Nils
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  #33  
Old 05-17-2008, 05:16 AM
Heiko Jacobs
 
Posts: n/a
Default Re: Blaukommen, ich benötige Fallbeispiele, Verletzungsmuster

Moin von der Insel

Nils Berthold schrieb:

>
> Habbich auch in meinen bescheidenen Unterlagen, wegen der Gefahr des
> Wiedereinatmen von verbrauchter Luft muß im Helm / Maske die Gummimuschi
> getragen werden. Verkleinert den totraum und die Gefahr der ..., naja,
> das übliche Blabla halt....
>


Und ich hab immer geglaubt das Atemteil würde verhindern das die Maske
beschlägt da dadurch frische Luft über die Scheibe geleitet wird und die
angefeuchtete Ausatemluft direkt nach aussen befördert wird.
So kann man sich irren.

Heiko
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  #34  
Old 05-17-2008, 06:19 AM
Nils Berthold
 
Posts: n/a
Default Re: Blaukommen, ich benötige Fallbeispiele, Verletzungsmuster

Heiko Jacobs schrieb:
> Moin von der Insel


> Und ich hab immer geglaubt das Atemteil würde verhindern das die Maske
> beschlägt da dadurch frische Luft über die Scheibe geleitet wird und die
> angefeuchtete Ausatemluft direkt nach aussen befördert wird.
> So kann man sich irren.
>
> Heiko


Moin Heiko....

Stimmt aber auch!
Bei Masken wohl mehr als bei den Helmen.

Die Flatterventile im Nasal werden so Eingebaut das sie das Eindringen
von verbrauchter Luft in den Maskekörper verhindern. Sie öffnen also
beim Einatmen und schließen beim Ausatmen. (Viele setzen die Ventile
verkehrt herum ein!)

Inwieweit da nun wirklich beim Einatmen auch Luft (und damit Zirkulation
im Maskenkörper) durch die Flatterventile in die Maske kommt kann ich
nicht sagen, im Helm dürfte es nicht all zu viel sein da dieser IMMER
Beschlägt, aber dafür haben wir ja am Side- Block die Helm-,
Scheibenspülung.

Hier wird über einen Bypass und ein über der Scheibe befestigtes
"Duschrohr" Luft in den Helm geblasen die halt über die Scheibe läuft
und somit diese vom Beschlag befreit.

Hmm, je länger ich darüber Nachdenke um so weniger Sinn machen die
Flatterventile im Nasal, kopfkratz.
Weil:
Wenn ich Einatme bekomme ich die Luft aus dem Automaten, wenn ich
Ausatme verschwindet sie aus selbigem....
Wenn das Nasal gut passt kann keine Luft daraus entweichen und die
Maske, den Helm spülen..

Hab ich da nun einen Denkfehler??
VG- Masken die ich bisher getaucht bin (Interspiro, Klappmaske, Bandmask
und EXO) sind alle Beschlagen.... (Klappmaske hat kein Nasal sondern
einen Raumtrenner Nase- Mundbereich)

Helf mir doch mal einer auf die Sprünge...

Nils
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  #35  
Old 05-17-2008, 07:18 AM
Nils Berthold
 
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Default Re: Blaukommen, ich benötige Fallbeispiele, Verletzungsmuster

Nils Berthold schrieb:

> Helf mir doch mal einer auf die Sprünge...



Nachtrag:

Habe gerade bei meiner Futura geschaut und festgestellt das bei dieser
die Luft NICHT direkt ins Nasal geht sondern erst die Maske durchströmt,
dann ins Nasal gesogen wird und schließlich durchs Auslassventil abgeht...

Ist das bei den VG- Masken auch so, hab gerade keine zum Nachschauen da...

Nils
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  #36  
Old 05-17-2008, 09:18 AM
Uli Schreiber
 
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Default Re: Blaukommen, ich benötige Fallbeispiele, Verletzungsmuster

On Sat, 17 May 2008 00:22:02 +0200, Nils Berthold
<nilsberthold@gmx.de> wrote:

>
>> Und in Vollmasken schon gar nicht.
>> Und in der Interspiro erst recht gar nicht.
>> Was meinste denn mit "Nasalerker"
>> Doch nicht etwa das Pastikteil, wo man die Nase draufdrückt, um
>> Druckausgleich zu machen ! ! !

>
>
>Bei diesem dreifachthread ...
>Uli haste auch einem im Teee?


Nein, sondern abgerutscht und versehentlich falsches Knöpsgen
gedrückt.


Übrigens: was das sterben betrifft:

Mit einem modernen Helm haste eine gwisse Changse, elend zu ersticken,
weil Du komplett eingeschlossen bist und dich selbst ohne fremde Hilfe
nicht daraus befreien kannst.



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  #37  
Old 05-17-2008, 10:23 AM
Nils Berthold
 
Posts: n/a
Default Re: Blaukommen, ich benötige Fallbeispiele, Verletzungsmuster

Uli Schreiber schrieb:

>> Bei diesem dreifachthread ...
>> Uli haste auch einem im Teee?

>
> Nein, sondern abgerutscht und versehentlich falsches Knöpsgen
> gedrückt.
>


Ah so

> Übrigens: was das sterben betrifft:
>
> Mit einem modernen Helm haste eine gwisse Changse, elend zu ersticken,
> weil Du komplett eingeschlossen bist und dich selbst ohne fremde Hilfe
> nicht daraus befreien kannst.


Nicht ganz unbegründet der Einwurf, aber...

Einzig mir bekannter Vorfall war als so ein übereifriger Signalmann alle
Schläuche entfernte und den Helm vorher nicht öffnete.
Wir haben das mal durchgespielt und ich kann versichern das das Neopren
des Neck zwar fürs Tauchen geeignet ist, aber einem ernsthaften Versuch
es zu zerreissen nicht widerstehen kann.

Anders sieht es mit unserer Konfiguration für Kläranlagen aus, da ist
das Neck fest am Gummi des Anzuges befestigt. Zwar auch noch mit
Manschette, also kein reines KV- System, aber wenn da mal alle Schläuche
ab sein sollten: Happy Birthday...

Auch ein öffnen des Helmes ist nicht unbedingt Unmöglich! Vorausgesetzt
natürlich Du hast noch keinen Unterdruck im Selbigen.
Allerdings vermisse ich bei den KM- Helmen einen "Auswurf" wie es z.B.
mein Genesis hat. Betätige ich den Neckholder greift eine
Verriegelungswarze unter das Neck und drückt dieses heraus. Bei KM-
Systemen haben wir öfter Probleme mit neuen O- Ringen im Neck, da wollen
die Teile doch nicht wirklich Freiwillig rausrutschen! Das wir da noch
keinem Taucher den Kehlkopf weggehauen haben ist echt ein Wunder.

Sonst finde ich die modernen Helme eigentlich nicht Schlecht und doch
auch sehr Sicher, habe in meinem 27er sogar schon ein- zwei Stündchen UW
geschlafen, dass nenn ich Ohnmachtssicher, mit nem AH hätte das übel
ausgehen können.
Auch die Möglichkeit mit einem abgeschlossenen System über Kopf zu
arbeiten ist eine geniale Sache!!
Allerdings habe ich da auch nicht wirklich Vergleichsmöglichkeiten, wir
haben nur den 17er, den 27er, den Genesis und einen AH.
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  #38  
Old 05-17-2008, 11:28 AM
Heiko Jacobs
 
Posts: n/a
Default Re: Blaukommen, ich benötige Fallbeispiele, Verletzungsmuster

Moin von der Insel

Richtig Nils,
Genauso ist es auch bei der Interspiro.
Die Luft wird vor der Nasal gegen die Scheibe geleitet und dann über die
Flatterventile in den Atemraum.
Also keine Pendelatmung möglich.
Heiko
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  #39  
Old 05-17-2008, 11:40 AM
Nils Berthold
 
Posts: n/a
Default Re: Blaukommen, ich benötige Fallbeispiele, Verletzungsmuster

Heiko Jacobs schrieb:
> Moin von der Insel
>
> Richtig Nils,
> Genauso ist es auch bei der Interspiro.
> Die Luft wird vor der Nasal gegen die Scheibe geleitet und dann über die
> Flatterventile in den Atemraum.
> Also keine Pendelatmung möglich.
> Heiko


Und definitiv gegen das Beschlagen der Scheiben gedacht!

Bin da wohl mit den Helmen durcheinander gekommen.
Da ist es so das der Atemregleranschluß direkt im Helm auf die
Nasalaufnahme geht, ergo nichts ist da mit Kreislauf im Helm!

Naja, vielleicht ist das Flatterventil ja auch nur Platzhalter für eine
redundanz Mic.- Kapsel

LG

Nils
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  #40  
Old 05-17-2008, 11:41 AM
Uli Schreiber
 
Posts: n/a
Default Re: Blaukommen, ich benötige Fallbeispiele, Verletzungsmuster

On Sat, 17 May 2008 16:23:27 +0200, Nils Berthold
<nilsberthold@gmx.de> wrote:

> und dich selbst ohne fremde Hilfe
>> nicht daraus befreien kannst.

>
>Nicht ganz unbegründet der Einwurf, aber...
>
>Einzig mir bekannter Vorfall war als so ein übereifriger Signalmann alle
>Schläuche entfernte und den Helm vorher nicht öffnete.
>Wir haben das mal durchgespielt und ich kann versichern das das Neopren
>des Neck zwar fürs Tauchen geeignet ist, aber einem ernsthaften Versuch
>es zu zerreissen nicht widerstehen kann.
>
>Anders sieht es mit unserer Konfiguration für Kläranlagen aus, da ist
>das Neck fest am Gummi des Anzuges befestigt. Zwar auch noch mit
>Manschette, also kein reines KV- System, aber wenn da mal alle Schläuche
>ab sein sollten: Happy Birthday...
>
>Auch ein öffnen des Helmes ist nicht unbedingt Unmöglich! Vorausgesetzt
>natürlich Du hast noch keinen Unterdruck im Selbigen.
>Allerdings vermisse ich bei den KM- Helmen einen "Auswurf" wie es z.B.
>mein Genesis hat. Betätige ich den Neckholder greift eine
>Verriegelungswarze unter das Neck und drückt dieses heraus. Bei KM-
>Systemen haben wir öfter Probleme mit neuen O- Ringen im Neck, da wollen
>die Teile doch nicht wirklich Freiwillig rausrutschen! Das wir da noch
>keinem Taucher den Kehlkopf weggehauen haben ist echt ein Wunder.
>
>Sonst finde ich die modernen Helme eigentlich nicht Schlecht und doch
>auch sehr Sicher, habe in meinem 27er sogar schon ein- zwei Stündchen UW
>geschlafen, dass nenn ich Ohnmachtssicher, mit nem AH hätte das übel
>ausgehen können.
>Auch die Möglichkeit mit einem abgeschlossenen System über Kopf zu
>arbeiten ist eine geniale Sache!!
>Allerdings habe ich da auch nicht wirklich Vergleichsmöglichkeiten, wir
>haben nur den 17er, den 27er, den Genesis und einen AH.




Mannomann, was Ingeniöre sich alles so einfallen lassen.
Trotz diesen nachträglich eingebauten "Sicherheitsvorkehrungen" steig
ich in so einen Helm nicht mehr hinein.
Muss ja auch nicht, die Überdruckmaske ist drei mal sicherer (und
preiswerter).

Interessant ist übrigens, dass es noch vor wenigen Jahren einen
regelrechter Ansturm von Sporttauchern auf Helm-Schnuppertauchen gab.
Die haben für diesen "Nervenkitzel" sogar bezahlt.
Die wenigsten wussten um die Gefahr.

Dass man im Helm sogar schlafen kann, das leuchtet mir ein, auch dass
diese Tatsache ein gewisser Beweis für Ohnmachts- Sicherheit ist.
Allerdings braucht ein normaler Mensch unter Wasser keine Ohnmachts-
Sicherheit, schon eher bei 130 auf der Autobahn.


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