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#1
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| Hallo Tauchergemeinde Seit langem schon beschäftigt mich eine vermutlich völlig dämliche Frage zur Inspektion unserer Uhren. Wie läuft bitte der Drucktest nach einer Sanierung (z.B. Batteriewechsel) des guten Stückes ab? Die Uhr kommt in einen Zylinder, dieser wird mit Wasser gefüllt und dann der entsprechende Druck drauf gegeben und dann? Öffnen die danach die Uhr wieder und schauen nach, ob Wasser eingedrungen ist? Wäre ja vermutlich kaum zu sehen, wenn Kleinstmengen von Wasser eindringen. Ich hab keinen Plan, wie ein solcher Dichtheitstest aussehen könnte. Vielleicht erbarmt sich jemand, mir die physikalischen Eigenschaften dieses Tests zu erklären. -- Gruss Thomas |
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#2
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| Thomas Dursthoff schrieb: > Seit langem schon beschäftigt mich eine vermutlich völlig dämliche Frage > zur Inspektion unserer Uhren. Wie läuft bitte der Drucktest nach einer > Sanierung (z.B. Batteriewechsel) des guten Stückes ab? Die Uhr kommt in > einen Zylinder, dieser wird mit Wasser gefüllt und dann der > entsprechende Druck drauf gegeben und dann? Öffnen die danach die Uhr > wieder und schauen nach, ob Wasser eingedrungen ist? Wäre ja vermutlich > kaum zu sehen, wenn Kleinstmengen von Wasser eindringen. Hallo, ist ganz einfach, man hat ein Druckgefäß in dem unten Wasser ist und darüber die Uhr, dann gibt man Druck drauf, wartet einige Zeit, dreht dann das Druckgefäß um so daß die Uhr jetzt unter Wasser ist und lässt den Druck wieder ab. Wenn man dann aus der Uhr im Wasser Bläschen aufsteigen sieht war die Uhr nicht dicht weil bei der Druckerhöhung Luft eingedrungen und bei der Druckverringerung wieder ausgetreten ist. Diese Methode hat den Vorteil das bei der undichten Uhr kein Wasser eindringt und das eine dichte Uhr nach bestandenem Test nicht noch mal geöffnet werden muß. Denn nach dem erneuten Verschließen wenn man kein Wasser gefunden hat könnte sie ja diesmal nicht dicht sein weil jetzt ein Haar zwischen Dichtsitz und Dichtung gefallen ist. Man muß auch keine Uhren nach nicht bestandenem Test sorgfältig trockenlegen damit durch das Wasser keine Korrosionsschäden auftreten. Bye |
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#3
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| Uwe Hercksen schrieb: > ist ganz einfach, man hat ein Druckgefäß in dem unten Wasser ist und > darüber die Uhr, dann gibt man Druck drauf, wartet einige Zeit, dreht > dann das Druckgefäß um so daß die Uhr jetzt unter Wasser ist und lässt > den Druck wieder ab. Hi Uwe Da gibts scheinbar unterschiedliche Verfahren. War soeben beim Uhrenladen um eine meiner Citizens abzugegben und hab mir das Ding zur Druckprüfung mal zeigen lassen. Bei denen funktioniert das ohne Wasser. Ob das jetzt per Vakkum, Überdruck oder beidem funtktioniert, konnte mir die Dame nicht genau erklären. Nicht sehr vertrauenserweckend, aber sie können eh nur Prüfungen bis 10bar machen. Also geht die Uhr mal wieder nach Hamburg zu Citizen, wobei mir 10bar eigentlich reichen würden, was soll ich mit 200m Tauchtiefe? -- Gruss Thomas |
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#4
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| Servus Thomas! *Thomas Dursthoff* schrieb am 17.06.2008 um 17:15 Uhr... > wobei mir 10bar eigentlich reichen würden, was soll ich mit 200m > Tauchtiefe? Hä? Stay wet... Didi -- Do you remember the time when SEX was fun and DIVING dangerous? |
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#5
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| Dietmar Vollmeier schrieb: > Hä? Hi Dietmar Wieso Hä? 10 bar macht 90m Wassertiefe nach Adam Riese. Welcher Pressluft Sporttaucher taucht 90m tief? Meine bescheidene Taucherei der letzten Jahre brachte mich selten auf kurzfristig maximal 33-34 Meter um in der Nullzeit zu bleiben. Wird meine Uhr also mit 10bar abgedrückt, sollte das locker ausreichen. Klär mich bitte auf, möglicherweise hab ich physikalisch etwas übersehen. Gruss Thomas |
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#6
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| <6bpu9bF3bm11rU1@mid.dfncis.de> <g38kev$bbj$00$1@news.t-online.com> <170608.172530.drst.1@news.vollmeier.at> <g38q5j$n33$00$1@news.t-online.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1" Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: news.albasani.net cDsnMn20cixz6CieTDat1k/Ixt0ETwoKw1cncR3zP4BYiypBTpJMqsKr008PmO2QNeZg8lXLl 4UNfSY6NVFWjAzHQZvdUXgdkkFwCBjZTsf6qfmRefjGdAo0JLg VNSfO X-Complaints-To: abuse@albasani.net NNTP-Posting-Date: Tue, 17 Jun 2008 17:02:37 +0000 (UTC) X-User-ID: bYdHdDrePUBipSJ2G34hu59ibNQgVEdFCQwWvXD44/s= X-Face: 4PN%6FDZy7V.n}`(hiWmGh\d!{#)@EJ]~.LYiU[v--GlLaHlA&/|Cnot"tqBaR;BL+6jww; :@C2?SFP1hUG=rCW1LZ6?by"d\tN:I-4+8|R\[-@#gwu?8_ Cancel-Lock: sha1:uazuH6gMvpJtg4z3t2jdhd1Wgeg= sha1:NdMyZGpjbB/9MUfW2q0jPXAiL4g= User-Agent: 40tude_Dialog/2.0.15.84de (b30edf97.262.232) Hamster/2.1.0.11 X-NNTP-Posting-Host: DyPk5XI64jJYn1K/sWFmJYZraAfeBQYiWCys9cQ9X3w= Bytes: 2250 Xref: number1.nntp.dca.giganews.com de.rec.sport.tauchen:287793 *Thomas Dursthoff* schrieb am 17.06.2008 um 18:53 Uhr... > 10 bar macht 90m Wassertiefe nach Adam Riese. Ebend. Aber deine Aussage und der Vergleich 10bar/200m Wassertiefe hat mich auf einen schweren Rechenfehler schließen lassen. ,--[ Thomas Dursthoff ] | wobei mir 10bar eigentlich reichen würden, was soll ich mit 200m | Tauchtiefe? `---- Sorry, wenn ich dich falsch verstanden hab. Stay wet... Didi -- Do you remember the time when SEX was fun and DIVING dangerous? |
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#7
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| Hallo Thomas, "Thomas Dursthoff" <t.dursthoff@web.de> schrieb im Newsbeitrag news:g38et9$vpp$00$1@news.t-online.com... > Vielleicht erbarmt sich jemand, mir die physikalischen Eigenschaften > dieses Tests zu erklären. hier kannst Du eine ganze Menge über verschiedene Methoden der Wasserdichtsheitsprüfung nachlesen: http://forum.watchtime.ch/viewtopic.php?f=17&t=6450 Gruß aus Wien Leon |
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#8
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| Hallo Thomas, "Thomas Dursthoff" <t.dursthoff@web.de> schrieb im Newsbeitrag news:g38kev$bbj$00$1@news.t-online.com... > Da gibts scheinbar unterschiedliche Verfahren. War soeben beim Uhrenladen > um eine meiner Citizens abzugegben und hab mir das Ding zur Druckprüfung > mal zeigen lassen. Bei denen funktioniert das ohne Wasser. Ob das jetzt > per Vakkum, Überdruck oder beidem funtktioniert, konnte mir die Dame nicht > genau erklären. Nicht sehr vertrauenserweckend, aber sie können eh nur > Prüfungen bis 10bar machen. Also geht die Uhr mal wieder nach Hamburg zu > Citizen, wobei mir 10bar eigentlich reichen würden, was soll ich mit 200m > Tauchtiefe? Du unterliegst einem Irrtum. Bei der Prüfung der Dichheit von Uhren wird immer nur mit statischem Druck geprüft. Wenn Du allerdings z.B. ins Wasser springst, lastet (kurzfristig) ein weit höherer Druck auf der Uhr und da können 10bar zu wenig sein. Deswegen prüfen alle namhaften Hersteller Uhren, die für die Benutzung im oder unter Wasser vorgesehen sind, grundsätzlich auf 20bar. Die meisten Taucheruhren (egal ob mechanisch oder mit Quartzwerk) haben auf dem Bodendeckel (mindestens) 20bar oder 200m graviert und haben auch noch eine verschraubbare Krone mit zusätzlichen Radialdichtungen. Einige Hersteller treiben es weiter und stellen Taucheruhren her, die bis 200bar geprüft werden. Die momentane Spitze in der Konstruktion solcher Uhren hält Rolex mit der neuen SeaDweller, die ist bis 390bar druckdicht.. Gruß aus Wien Leon |
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#9
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| Moin zusamm! "Leon Berger" <me@privacy.net> wrote in message news:6bqc7iF3d1pm0U1@mid.individual.net... > Die momentane Spitze in der Konstruktion solcher Uhren hält Rolex mit der > neuen SeaDweller, die ist bis 390bar druckdicht.. Nur knapp geschlagen von der Pita Oceana mit 500 bar http://i38.photobucket.com/albums/e1...G_4345copy.jpg Bye Marko -- Für heute plane ich etwas spontanes! |
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#10
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| Hai Marko, Derk Marko Reckel schrieb: > "Leon Berger" <me@privacy.net> wrote in message > news:6bqc7iF3d1pm0U1@mid.individual.net... >> Die momentane Spitze in der Konstruktion solcher Uhren hält Rolex mit >> der neuen SeaDweller, die ist bis 390bar druckdicht.. > > Nur knapp geschlagen von der Pita Oceana mit 500 bar > http://i38.photobucket.com/albums/e1...G_4345copy.jpg oder von der U1000 von Sinn: http://www.sinn.de/sinn-uhren-2000/o...news-U1000.htm > > Bye > > Marko > > Gruß Volker |
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| Re: Tauchermeister Uhren | Thomas Mersmeyer | (German) | 0 | 01-04-2005 09:23 PM |