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#21
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| MatRoemer schrieb: > Locals, welche in traditionellen Strukturen aufgewachsen sind, bleiben > allerdings mentalitätsmäßig noch generationenlang auf der Stufe ihres > vorherigen gesellschaftlichen Entwicklungsstandes verhaftet und können > es in bestimmten Bereichen nicht mit den Anforderungen einer > Industriegesellschaft aufnehmen, in welche sie die globalen > Wirtschaftsbeziehungen so unvorbereitet hineinkatapultiert haben. > > Auf die schlimmsten > Rassisten und Unterdrücker treffen diese Menschen im eigenen Volk. Moin, das trifft auch auf gebildete und integrierte Leute aus dem Land zu, das allzu gern ein EU-Land wäre. Ich kenne einige türkisch-stämmige Leute, männlich wie weiblich, die hier als Ärzte, Ingenieure etc. arbeiten. Deren Meinung zu einem Großteil ihrer Landsleute, die hier leben, vor allem diejenigen aus Anatolien, ist eindeutig, wobei "Abschaum" noch eines der freundlicheren Wörter ist. Gruß Jo |
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#22
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| MatRoemer schrieb: > ich weiß ja um das Bild des Deutschen im Alpenländli - aber dies hört > sich an, als hättest Du ganz persönliche Vorbehalte gegen 'uns'... Nö, grundsätzlich nicht. Ich kenn privat und beruflich Einige, die sind ganz ok. Aber es muss wohl in den Genen liegen, dass sie ab und zu bei der Selbsteinschätzung überborden... > Gegenfrage: Was genau macht Dich denn zum Anwalt der Entrechteten? Sowas wie eine moralische Verpflichtung? Aber für einen Anwalt wäre ich völlig ungeeignet, weil viel zu ehrlich... > Es geht hier weniger pauschal um Intelligenz, sondern um Mentalität; > bestimmte Lebenseinstellung, Herangehensweise, Erwartungen, usw. Weder > diese, noch mangelhaften Zugang zu Bildungsangeboten kann man > herkunftsmäßig Benachteiligten zum persönlichen Vorwurf machen, bzw., > sie dafür verächtlich behandeln. D'accord also so weit. Eben. -- gruesschen, martin mahe at gmx dot net "Wissen hält nicht länger als Fisch" |
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#23
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| Jo Warner wrote: > Ich freue mich, dass ich noch das deutsche "ß" nicht nur auf meiner > Tastatur finde, sondern auch richtig anwenden kann, anstatt "Sosse" zu > produzieren. Herrmann's Law mal aussen vor: Auf meiner Tastatur existiert kein sz. Fuer dich vmtl. schwer zu glauben, aber es gibt ein Leben (und in diesem Fall Arbeiten) ausserhalb des deutschsprachigen Raums. Deshalb fehlt mir vmtl. auch deine ueberhebliche und pauschalisierende Geringschaetzung von Menschen anderer Kulturen. EOD, Dirk |
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#24
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| Jo Warner schrieb: > ...das trifft auch auf gebildete und integrierte Leute aus dem Land zu,das > allzu gern ein EU-Land wäre. Ich würde sie umgehend aufnehmen, seit ich eigene Erfahrungen in diesem Land gemacht habe. Und ich wüßte auch schon, welches Land dafür wieder ausgeschlossen werden sollte... [...] > Deren Meinung zu einem Großteil ihrer Landsleute, die hier leben, vor > allem diejenigen aus Anatolien, ist eindeutig, wobei "Abschaum" noch > eines der freundlicheren Wörter ist. So sagten mir auch die gleichen Leute vor Ort; es liegen anscheinend Welten zwischen unserem durch Zuwanderer geprägten (negativen) Bild des Landes und den tatsächlichen Verhältnissen. (Wobei sich solche entwürdigenden Äußerungen natürlich nicht gehören!) Ähnlich, als würden wir unsere hier schon früher mal erwähnten Landsleute aus den hinteren Nebentälern des Schwarzwaldes Repräsentanten unseres 'Way of Life' nach New York schicken... Aber das ist eine andere Geschichte und die gehört hier sicherlich nicht hin. Grüße, Mat² |
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#25
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| Hi Martin! martin heggli schrieb: > Aber es muss wohl in den Genen liegen, dass sie ab und > zu bei der Selbsteinschätzung überborden... Heee, das ist doch nicht per se negativ! Es hat uns immerhin ...tja... mindestens drei Kriege eingebracht. Ok, das war kein gutes Beispiel; wie immer gestaltete sich die Umsetzung etwas problematisch. > Sowas wie eine moralische Verpflichtung? Hmhm. Und da schlägt nicht zufällig das calvinistische Erbe wieder durch? Vorreiter in Sachen Moral. Und angefangen hat's quasi in der Schweiz. Haha. LG, Mat² |
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#26
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| >> In den amerikanischen Recdiving programmen sind die (Instructor) >> Ausbildungsgänge meinen Informationen nach didaktisch soweit reduziert >> dass auch Leute mit einem durchschnittlichen nahöstlichem oder >> afrikanischem Bildungshintergrund keine Probleme bekommen. >> (Bevor jetzt der Aufschrei der Multikulti Gutmenschen einsetzt, schaue >> man sich mal die durchschnittlichen Analphabetenraten und den Zustand >> der dortigen Schulsysteme an) > >Auch dein Nachsatz macht deinen widerwaertigen Rassismus nicht >ertraeglicher. Und das ist nicht das erste Mal, dass man hier von dir so >einen Schund liest. > Ach Dirk, als multikulti Schöngeist aus dem Villenviertel mit ausschließlichem Umgang mit seinen Elitekumpels aus den entsprechenden Ländern sollte man sich vielleicht mal in die profanen Niederungen der realen hiesigen Multikultur begeben und sich mal mit Polizisten und Lehrern unterhalten... Auch Reisen in den den besagten Ländern (nicht im Touristenghetto oder Fünfsternehotel sondern in einfachen Absteigen) sorgt durchaus für Erkenntnisgewinn... Türkische Bekannte haben ihren Sohn auf ein türkisches Internatsgymnasium in Deutschland gegeben, Ihnen ist der Ausländeranteil zu hoch (ehrlich gesagt, ich war fassungslos...) und sie wollen ihren Kinder vor dem Umgang mit ihren wenig geschätzten Landsleuten schützen... Und die Begeisterung von jungen Mitbürgerinnen aus dem Orient für die servile Art die so mancher "Ausländerfreund" in Deutschland dümmstmöglichen Islaminterpretationen entgegenbringt ist auch eher verhalten. Nicht jedem macht es Spass mit einem 30Jahren älteren Lustgreis zwangsverheiratet zu werden. Klar, in deinem Oberschichtfreundeskreis ist das kein Thema. Ein Freund von mir hat als Lehrer ein Mädchen in seiner Klasse in der das innerhalb der Familie leider Thema war... nicht für ungut und viel Spass im multikulturellen Oberschichtidyll MS |
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#27
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| >>> In den amerikanischen Recdiving programmen sind die (Instructor) >>> Ausbildungsgänge meinen Informationen nach didaktisch soweit reduziert >>> dass auch Leute mit einem durchschnittlichen nahöstlichem oder >>> afrikanischem Bildungshintergrund keine Probleme bekommen. >>> (Bevor jetzt der Aufschrei der Multikulti Gutmenschen einsetzt, schaue >>> man sich mal die durchschnittlichen Analphabetenraten und den Zustand >>> der dortigen Schulsysteme an) >> >> Auch dein Nachsatz macht deinen widerwaertigen Rassismus nicht >> ertraeglicher. Und das ist nicht das erste Mal, dass man hier von dir so >> einen Schund liest. > >Moin Dirk, > >das hat nun gar nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit Fakten! Die Verhältnisse in den angesprochenen Gegenden haben durchaus was mit Rassismus zutun... Nirgendwo habe ich es erlebt, das mit einer solchen Dreistigkeit von jemandem der 10fache Preis für eine beliebige Ware oder Dienstleistung verlangt wird nur weil der betreffende blonde Haare und blaue Augen hat. Wohlgemerkt im nciht touristischen Inland Land und nicht in der Touristen Abzock Alley... Ach, jetzt kommt sicher der basarselige Touri Einwand das man natürlich intensiv handeln muss... Klar, aber auch durch langes Handeln reduziert sich der Preis vom 10fachen auf das 3-4fache des Ägypterpreises. Und... der Touri der einmal in seinen 14 Tagen Aufenthalt aus seinem Luxusgetto herausgelassen wird um sich am 1h Handeln mit dem Händler in der Touri Lane zu erfreuen, ok, soll er. Wer durchs Land reist und das bei jedem banalen Kauf so durchziehen möchte, na dann viel Spass dabei. Mit dem äyptischen Kumpel mit dem ich dort unterwegs war habe ich das dann so gedealt das er meine Einkäufe mit meinem Geld bezahlt hat. Wir hatten beide (er hat sich für seine Landsleute geschämt...) einfach die Schnauze voll. Wenn ich mir überlege ... Wenn ein Händler hier in D von jemandem mit südländischem Aussehen das 10fache verlangt... Nun, die Presse und TV wüssten, was sie die nächsten 14 Tage zu bringen haben und und der betreffende Händler würde sicher eingesperrt und der Schlüssel weggeworfen. Und, die Kritik am Bildungssystem... Das ist kein Rassismus oder politisch unkorrekte Kritik an den dort eventuell nicht immer übergalaktischen Organisationsfähigkeiten... Durch das dortige aberwitzige (und von der vorherrschenden Religionfunktionären durchaus gepushte) Bevölkerungswachstum würden auch reichere Länder mit ihrer Bildungsinfrastruktur in die Knie gezwungen und könnten nicht für jeden die Optimalförderung bereitstellen. Wenn man überlegt wie selbst bei uns (im Vergleich zu dort echt dekadente Luxusprobleme) um jeden Euro in der Bildungspolitik gefeilscht wird wundert man sich nicht mehr wirklich. >Beispiel 1: >Ich gehe in einen ägyptischen Laden, kaufe für genau 40 LE ein und zahle >mit einem 50 LE-Schein. Der Angestellte tippt 50 - 40 in den >Taschenrechner. Kopfrechnen Fehlanzeige. > >Beispiel 2: >Eine Basis in Mindoro beschäftigt einheimische Guides, keiner von denen >ist höher als AOWD brevetiert. Nachfrage, warum sie nicht wie >vorgeschrieben DM sind. Antwort: Deren Schulbildung ist so gering, dass >sie die DM-Prüfung nie schaffen würden. > >Beispiel 3: >Diskussion mit einem ägyptischen Instructor über Tauchmedizin, hier >speziell Dehydration - DCS. Seine Antwort: So lange das Blut fließt, er >atmet und sich an den RDP hält, passiert nichts. > >Beispiel 4: >Warum werden aus solchen Ländern stammende Männer auf Seeschiffen nur >als Rostklopfer oder Ölfüße eingestellt? > >Beispiel 5: >Ein ägyptischer Safarischiffkäptn sieht eine Seekarte und fragt, was das >ist. > >Beispiel 6: >Sechs Einreise-/Zollbeamte in Khartoum International Airport sind >sämtlich Analphabeten. > da könnte ich auch noch Schoten bringen... aber das reicht mir jetzt. Ich möchte nicht die verzärtelten Schöngeister um ihren seligen Schlaf bringen... MS |
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#28
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| >Bei diesen Credits handelt es sich lediglich um eine _Empfehlung_ des >American Council on Education. Weiterhin sind die erwähnten Credits zur >Anrechnung auf sportbezogene Kurse vorgesehen - welche an amerikanischen >Colleges oftmals auch Bestandteil nicht-sportlicher Studiengänge sind. >Was ich für eine gute Idee halte. Wenn ich mich an so manchen Couch Potao aus meiner Studienzeit erinnere wäre es wirklich zu diskutieren ob man der Freiwilligkeit etwas nachhelfen sollte... >Die implizite Unterstellung, dass man sich in den USA quasi mit einem >Tauchkurs zum Uni-Abschluss punkten kann, wenn man sonst nicht viel in >der Birne hat, ist also weit hergeholt. Leibeserziehung wird auch dort >nicht SO hoch gehängt, dass man mit ein paar krümeligen SWS akademische >Ehren erreichen könnte. Was Tauchen betrifft hast du sicher recht. Bei Topleistungen in Baseball oder Football sieht man es wohl etwas relaxter. Und wenn Papi potenter ( Geld-) Spender ist gehts noch besser... > > >Du meinst solche Koniferen, wie die Tauchopis vom VDTL? Die drucken >ihren Fachsportlehrer immer noch gern auf Visitenkarten...obwohl er seit >geschätzten 120 Jahren nicht mehr staatlich anerkannt ist. gibt es denn die ITLA noch? Der VDTL scheint auch eher ein sektiererisches Nischendasein zu fristen obwohl die Leute die ich kenne alle taucherisch top waren. Der einzige staatlich (oder quasi-staatlich) anerkannte Schin in D ist wohl der Fachübungsleiter Tauchen (ÜL-F oder B) vom DSB. Aber praktisch ist er für die Tonne, er darf offiziell fast nichts abnehmen/brevetieren und wird von vielen nur als lästige Durchgangsstation zum VerbandsTL angesehen. > >> Ein (Diplom?-) Sportlehrer ausbildung/studium ist nicht ohne. In der >> Sporthochschule Köln gibt es es erhebliche Durchfallraten schon bei >> der Bewerbung um einen Studienplatz (Aufnahmeprüfung) weil dort >> breitbandig Sportfähigkeiten und Kondition abgeprüft werden. > >Wobei zu bemerken ist, dass dabei die Meisten scheitern, weil sie nicht >einmal Anforderungen auf Sportabzeichenniveau erfüllen, bzw. teilw. >trotz Sport-Abi die simpelsten Technik-/Spielfertigkeiten missen. > stimmt, habe mal einen Fernsehbericht darüber gesehen und dort schienen mir so manche Aspiranten vom Sportlehrer noch erheblich weiter weg zu sein wie so mancher DSDS Kandidat vom Sänger MS |
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#29
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| Michael Schmidt schrieb: > Wenn ich mich an so manchen Couch Potao aus meiner Studienzeit > erinnere wäre es wirklich zu diskutieren ob man der Freiwilligkeit > etwas nachhelfen sollte... Tja - wir leben in einem freien Land. Mit welcher Partei würdest Du das durchbringen wollen?!? > Bei Topleistungen in Baseball oder Football sieht man es wohl etwas > relaxter. Wo man Karriere macht, ist ja im Grunde nebensächlich. Kann ja nicht Jeder bei der NASA arbeiten. > Und wenn Papi potenter ( Geld-) Spender ist gehts noch besser... Wie auch bei uns. Wer gut schmiert, der gut fährt. > Der VDTL scheint auch eher ein sektiererisches Nischendasein zu > fristen... Verdienterweise. Unter einem 'Verband' stelle ich mir mehr vor. > ...obwohl die Leute die ich kenne alle taucherisch top waren. ...und die Leute, die ich getroffen habe, ausbilderisch ... eben schon 25 Jahre schalten und walten, ohne je überprüft worden zu sein. Finde sowas bedenklich. > Der einzige staatlich (oder quasi-staatlich) anerkannte Schin in D ist > wohl der Fachübungsleiter Tauchen (ÜL-F oder B) vom DSB. Der VDTL durfte vor XX Jahren noch den Staatl. gepr. Fachsportlehrer Tauchen vergeben und den Titel scheint man den Weißköpfen nicht aberkennen zu wollen. Wenn es nur in unserer Gegend so wäre, fände ich das ja normal - hier 'vergisst' man auch gern mal, Tauchgenehmigungen für inzwischen geschützte Seen zu widerrufen... LG, Mat² |
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#30
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Michael Schmidt schrieb: > ...sollte > man sich vielleicht mal in die profanen Niederungen der realen > hiesigen Multikultur begeben und sich mal mit Polizisten und Lehrern > unterhalten... Und das hat primär was mit Multikultur zu tun? In rein deutsch dominierten Vierteln findest Du dieselben Probleme, auf die du anspielest - in "Rein"-Kultur Unglaublich, was hier abgeht |
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