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  #1  
Old 03-02-2005, 09:32 AM
Michael Müller
 
Posts: n/a
Default Tauchbericht: Florida Keys, Ocean Divers

Hi allerseits

endlich komme ich dazu einen kleinen Tauchbericht zu verfassen.
Ich war Mitte Oktober letzten Jahres unter anderem auf den Florida
Keys, genauer gesagt in Key Largo. Natürlich mußte man dort auch mal
tauchen gehen ;)

Das Best Western Hotel direkt gegenüber der Tauchbasis von Ocean
Divers (http://www.oceandivers.com) hatten wir zu dritt für 3 Nächte
gebucht und bezahlten dafür $120/pro Nacht/3 Personen mit Frühstück.
Das Zimmer bzw. die zweistöckige Suite mit 2 Schlafzimmern war dem
Preis angemessen, das Frühstück war unter aller Kanone. In einem Raum,
in dem maximal 7 Personen Platz finden, gab es außer ein paar
Cornflakes, Orangensaft in Pappbechern und ein paar alte Kekse und
Marmelade nichts...
Dankend verzichteten wir auf das Frühstück und deckten uns in den
nahegelegenen Supermärkten mit Essbarem ein, zumal auch das Zimmer
eine vollwertige Küche enthielt...

Am ersten Tag unserer Ankunft sondierten wir erst mal verschiedene
Tauchbasen, aber kleinere Tauchbasen fielen da schon durch das Raster
weil diese auf Tage im Voraus komplett ausgebucht waren. Also blieben
wir bei der Basis von OceanDivers direkt gegenüber unserem Hotel. Wir
(ich und meine Kollegin, die dritte person hatte keinen Tauchschein)
buchten, nachdem unsere Tauchbücher in Augenschein genommen wurden,
für den nächsten Tag eine Ausfahrt mit 2 Tauchgängen und noch
verschiedene Leihausrüstung.
Da ich leider in D meinen Din2Int-Adapter vergessen habe, wollte ich
mir einen dort leihen. Ungläubig schaute er mich an und fragte mich,
was ich denn damit wollte, schließlich würden wir doch einen normalen
Lufttauchgang machen und nicht in Höhlen oder Sonstigem rumschwimmen.
Ich erklärte ihm dann die Vorteile der Deutschen Industrienorm ;) auch
beim Lufttauchen und das sah er dann schließlich ein...nur leider
wollte er keinen Adapter zum Verleihen rausrücken...kaufen könnten wir
einen gerne zum Preis von $75...da winkte ich dankend dem
Halsabschneider ab und beschränkte mich die entsprechende
Leihausrüstung zu ordern und unter die Lupe zu nehmen.
Soweit so gut...

Am nächsten Tag morgens um 7.30 Uhr war die Ausfahrt geplant. Bis alle
dann entrudelten war es dann doch etwas später. Ein anderer
OceanDivers-Mitarbeiter trug die Teilnehmer nochmal auf eine Liste
ein, kontrollierte nochmal die Brevets und ließ meine Kollegin nicht
mittauchen bzw. verweigerte ihr die Leihausrüstung, weil sie längere
Zeit (>2 Jahre, dafür davor in Mitteleuropa und in Chile) nicht mehr
getaucht war. Unverschämt, denn tags zuvor war das anscheinend kein
Problem...Sie könnte gerne gleich einen Auffrischungskurs buchen für
schlappe $200, dann könnte sie gerne mittauchen...eine Frechheit aber
typisch für das Tauchen in den USA.
Da die Tauchgänge 2 Rifftauchgänge waren, entschloß sie sich dann
einfach schnorcheln zu gehen, da bei einer Maximaltiefe von 10m und
klarem Wasser man auch so genügend mitbekommt.

Nachdem dieses überstanden war, gings zunächst mal aufs Boot zusammen
mit ca. 20 anderen "namhaften" Tauchern, durch die Bank irgendwelches
PAID-Gesockse wie PADI Divemaster, PADI Instructor ********, SSI
DiveCon und weitere SDD (SuperDuperDiver)...als Einziger hielt ich das
CMAS-Fähnchen hoch ;)

Zu unserem bzw. meinem Pech war eine urspürnglich aus Deutschland
stammende Frau (PADI-Megainstruktor), die die Aufsicht auf dem Boot
führt, mit an Bord. Da ich nun keinen Tauchpartner hatte, weil meine
Kollegin angeblich nicht tauchen kann, wurde mir unmißverständlich
klar gemacht, daß ich mit meiner Wintererfahrung im Berg- und
Baggerseetauchen unmöglich alleine auf 8m in warmen Wasser ohne
Partner überleben könnte und so wurde ich an 2 SuperDuperDiver
"gehängt". Nun gut, ich ließ es geschehen und behielt mir weitere
eigene Schritte vor...
Ins Wasser reingehüpft, war mir die Zuteilung egal und ich tauchte
meinen eigenen Stiefel, was aber meine "PArtner" auch nicht wirklich
störte...

Grundsätzlich waren die beiden Rifftauchgänge sehr schön. Klares
Wasser sehr viele Fische (Trompetenfische, Muränen, Riffhai) und eine
nette Korallenlandschaft.
Leider wurde der Genuß durch die Herren Instruktoren, die unbedingt in
jede Öffnung schauen mußten, jeden Stein umdrehen mußten und durch
jeden Bogen schwimmen mußten erheblich gestört. Nicht nur, daß sie
nicht richtig tarieren konnten (einer landete fast direkt auf einer
Koralle und beschädigte sie mit den Flossen) es wurden auch Fische
aufgescheucht und wild unkoordiniert durch die Gegend gepaddelt. Ein
paar SuperDuperDiver machten sogar im Riff Tauchausbildung nach PADI,
ein Fünkchen Intelligenz ist ihnen geblieben, denn sie suchten sich
wenigstens eine sandige Stelle des Bodens heraus. Heiterkreit
verursachte bei mir, wie sich 5 SuperSuperInstruktoren um einen
SuperDuperDiverAnwärtern "versammelten" um ihm beim hoovern über dem
Grund zuzuschauen...Zum lachen, wenn mir nicht so zum heulen zu Mute
gewesen wäre.

Nun ja, die Herren SuperDuperDiver _allesamt_ mußten mit leeren
Flaschen nach ca. 45 Minuten aus dem Wasser wohingegen ich noch locker
30 Minuten unten blieb. Da ich der letzte war und ich natürlich dann
auch ohne meine zugeteilten Partner tauchte, die sich Gott sei Dank
auch nicht um mich scherten, provozierte das natürlich einen Rüffel
seitens der Oberaufseherin, den ich grinsend entgegennahm. Zum Glück
wußte sie nicht, daß ich die Flaschen beides Mal bis auf 2 bar
leergenuckelt hatte, denn ich empfand es als eine Frechheit, daß
Flaschen nur mit ca. 160-170 bar gefüllt wurden, andere berichteten
auch nur von 140 bar...natürlich waren alle PAID-Jünger damit vollauf
zufrieden...*kopfschüttel*
Die Rückfahrt verlief sonst ohne Zwischenfälle, sieht man das
kollektive Schwachsinnsabblasen der Ventile durch die SuperDuperDiver
und das kollektive Duschen mit Duschgel...die ganze Brühe lief
natürlich ins Meer...ab. wenn das mehrere Boote jeden Tag mehrmals am
Tag mit hunderten Tauchern machen..die Umwelt freut sich, aber das ist
dort drüben sowieso ein Fremdwort.

Am nächsten Tag habe ich wieder eine Ausfahrt gebucht, ein
Wracktauchgang zur SpiegelGrove http://spiegelgrove.com/ mit
anschließendem Rifftauchgang (der zweite soll ja nicht tiefer sein als
der erste...no comment...)
Auch hier wurden die Flaschen nur mit 160 bar gefüllt, obwohl es jetzt
doch etwas weiter auf ca. 30m runterging.
Die SpiegelGrove liegt etwas weiter draußen, entsprechend war der
Seegang ziemlich heftig. Viele der SuperDuperDiver waren vom Vortag
wieder mit von der Partie...schon auf dem Hinweg entledigten sich 2
ihres Magensinhaltes...die Fische freuten sich...
Nun gut, es gab wieder ein erfreulich kurzes Briefing durch den
Kapitän des Bootes und dann ab ins Wasser. Dieses Mal hatte ich einen
sympathischen und kompetenten Brasilianer als Tauchpartner während des
Wracktauchgangs.
Das Schiff machte an einer Boje fest, die Taucher sprangen ins Wasser
und man durfte zunächst sich an einer Leine bis zum Abstiegspunkt im
Wasser entlanghangeln, weil die Strömung sehr stark war. Der Abstieg
erfolgte an einem Seil, das am Bug des Wracks befestigt war. Das Wrack
ist nicht sehr spektakulär, aber trotzdem sehenswert. Großartig
überwuchtert ist noch nichts. Die Luft reicht im Prinzip wegen der
starken Strömung nur um einmal rund um das Wrack zu tauchen, viel Zeit
irgendwelche Details anzuschauen, bleibt nicht.
Nachdem sich nochmal 2 bei der Fahrt zum Rifftauchgang übergeben
hatten, war mal wieder die Zeit gekommen, mir einen Partner
zuzuteilen, weil meinem Tauchpartner ebenfalls schlecht wurde.
Da nun aber die Oberaufseherin nicht mit von der Partie war, konnte
ich den "Aufsichtführenden" ohne Probleme überzeugen, alleine zu
tauchen..."no problem...have fun" waren seine letzten Worte ;)
Warum zum Henker mußte tags zuvor so ein Theater gemacht werden?!

Der Rifftauchgang war insgesamt entsprechend der anderen zuvor,
Spektakuläres gab es nicht mehr. Da beim Riff mehrere Schiffe ankerten
schafften es manche der SuperDuperDiver ins falsche Boot zu steigen.
Das nur am Rande...;)

insgesamt:
Basis OceanDivers:
http://www.oceandivers.com
Solotauchen: kommt auf den "Betreuer" vor Ort an, normalerweise nicht
erlaubt.

Tiefenbegrenzung: gab es nicht, die Tauchplätze waren aber auch nicht
wirklich tief (max. 30m)

Zeitbegrenzung: war keine angegeben, Verbot (?)

Guide: kein Guidezwang

Computerkontrollen: keine

Tauchcomputer: konnten geliehen werden, war kein Zwang. eigener Sender
wurde auf Wunsch montiert.

Tauchen mit Handschuhen: erlaubt

Dekotauchgänge: werden prinzipiell nicht angeboten, Verbot(?)

Checktauchgang: keiner

Flaschen: 12l, INT, Einzelabgang, gefüllt mit ca. 160-170 bar. >=15l
gab es nicht.

Preise: ca. 70-80$ für eine Ausfahrt mit 2 Tauchgängen, 2 Flaschen und
Blei
Mit Ausrüstung (ich hatte Atemreglerset+Naßtauchanzug+Jacket) kam ich
dann auf ca. 110$.

Positiv:
Leihausrüstung war in gutem Zustand, die Schiffe ebenfalls
schöne Tauchplätze

negativ:
Ärger mit Inkompetenz der Angestellten, Flaschengröße+Befüllung
unzureichend, Gängelung durch Partnerzwang

Falls ich was vergessen haben sollte, laßt es mich wissen...

Ciao

MM










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  #2  
Old 03-02-2005, 09:56 AM
Thomas Wana
 
Posts: n/a
Default Re: Tauchbericht: Florida Keys, Ocean Divers

Michael Mueller wrote:
> Hi allerseits
>
> endlich komme ich dazu einen kleinen Tauchbericht zu verfassen.
> Ich war Mitte Oktober letzten Jahres unter anderem auf den Florida
> Keys, genauer gesagt in Key Largo. Natürlich mußte man dort auch mal
> tauchen gehen ;)


Hat a bissl dauert, was?

[...]
> Nachdem dieses überstanden war, gings zunächst mal aufs Boot zusammen
> mit ca. 20 anderen "namhaften" Tauchern, durch die Bank irgendwelches
> PAID-Gesockse wie PADI Divemaster, PADI Instructor ********, SSI
> DiveCon und weitere SDD (SuperDuperDiver)...als Einziger hielt ich das
> CMAS-Fähnchen hoch ;)


Entschuldige dass ich mich zu dieser Bemerkung hinreissen lasse, aber
so ein Absatz provoziert geradezu: Gott bist du ein Held!

lg,
Thomas
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  #3  
Old 03-03-2005, 03:28 AM
Uwe Hercksen
 
Posts: n/a
Default Re: Tauchbericht: Florida Keys, Ocean Divers



Michael schrieb:

> Da ich leider in D meinen Din2Int-Adapter vergessen habe, wollte ich
> mir einen dort leihen. Ungläubig schaute er mich an und fragte mich,
> was ich denn damit wollte, schließlich würden wir doch einen normalen
> Lufttauchgang machen und nicht in Höhlen oder Sonstigem rumschwimmen.
> Ich erklärte ihm dann die Vorteile der Deutschen Industrienorm ;) auch
> beim Lufttauchen und das sah er dann schließlich ein...nur leider
> wollte er keinen Adapter zum Verleihen rausrücken...kaufen könnten wir
> einen gerne zum Preis von $75...da winkte ich dankend dem
> Halsabschneider ab und beschränkte mich die entsprechende
> Leihausrüstung zu ordern und unter die Lupe zu nehmen.
> Soweit so gut...


Hallo,

es gibt in Nordamerika auch bessere Beispiele. Ich machte gerade per
Email eine kleine Umfrage an die Dive Shops in Vancouver, British
Columbia, Westkanada ob sie uns für zwei Wochen am Stück Flaschen mit
DIN Ventilen vermieten können. Die erste Antwort war schon am nächsten
Morgen da:
"Sure we can rent you fellows tanks and weights (the tanks will be DIN
valves as you require)"
Aber früher hat es auch mit eigenem Bügeladapter gut funktioniert, aber
DIN ist halt stabiler, sicherer und man hat ein besseres Gefühl dabei.

Bye

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  #4  
Old 03-03-2005, 11:59 AM
Derk Marko Reckel
 
Posts: n/a
Default Re: Tauchen in Seattle (was: Re: Tauchbericht: Florida Keys, Ocean Divers)

Moin zusamm!

"Volker Mueller" <volker-news@flinux.de> wrote in message
news:slrnd2e7sd.rdq.volker-news@flinux.flinux.in-berlin.de...
>
> Mein Reisezeitraum waere wohl um Anfang April rum. Genaues
> weiss ich jetzt noch nicht. Ist mir auch egal, weil ich den Flug eh'
> nicht zahlen muss
>
> > Trockentauchanzug ist nicht
> > zwingend nötig, aber wärmstens zu empfehlen,

>
> Den werde ich bis dahin wohl haben, aber ...
>
> > man muss halt damit umgehen
> > können.

>
> ... dafuer werde ich noch 'n bisschen ueben wollen. Aber solange die
> Wassertemeratur >= 10 °C ist, ist das mit meinem HalbNassen kein Problem
> fuer ~45 min.


Ich hab da noch den einen oder anderen Bericht im Hinterkopf - direkt vor
Seattle liegt doch der Puget Sound - ein sehr beliebtes Revier mit herrlich
riesengrossen Spinnenkrabben, pazifischen Seewölfen etc. - ICH würde mir das
nicht entgehen lassen, aber wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe ist
auch im Hochsommer eher Trocki angesagt, der sollte also in jedem Fall ins
Gepäck.

Bei verschäftem Interesse kann ich ja nochmal nach den Berichten graben.

Bye

Marko


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  #5  
Old 03-04-2005, 03:45 AM
Uwe Hercksen
 
Posts: n/a
Default Re: Tauchen in Seattle (was: Re: Tauchbericht: Florida Keys, OceanDivers)



Derk Marko Reckel schrieb:
>
> Ich hab da noch den einen oder anderen Bericht im Hinterkopf - direkt vor
> Seattle liegt doch der Puget Sound - ein sehr beliebtes Revier mit herrlich
> riesengrossen Spinnenkrabben, pazifischen Seewölfen etc. - ICH würde mir das
> nicht entgehen lassen, aber wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe ist
> auch im Hochsommer eher Trocki angesagt, der sollte also in jedem Fall ins
> Gepäck.


Hallo,

da liegt nicht nur der Puget Sound, da liegt viel mehr, der Hood Canal
und anschliessend noch das ganze Gebiet zwischen Vancouver Island und
dem Festland, mit vielen Inseln und etlichen Inlets.
Ich habe für das ganze grosse Gebiet einen wunderbaren Tauchführer in
zwei Bänden, darin sind 200 Tauchplätze beschrieben, davon 36 beim
Festland von Washington USA und weitere 11 bei den San Juan Inseln der
USA. Allein über die 36 Tauchplätze schreibt die Autorin Betty
Pratt-Johnson insgesamt 88 Seiten. Beim Blättern in dem Buch heute früh
dachte ich mir: wenn ich noch mal eine Konferenz in Seattle hätte würde
ich dort auch tauchen und mir dafür mindestens eine, besser zwei Wochen
Zeit nehmen.
Mit viel Glück habe ich noch ein letztes, signiertes Exemplar des einen
Bandes in Sechelt ergattern können, das hatte ich vor der letzten Reise
im Internet beim Gift Shop eines Tauchladens in Sechelt gefunden und
vorsichtshalber vorbestellt, wie ich dann hinkam waren alle anderen
Exemplare bereits verkauft. Den anderen Band konnte ich mir von einem
Tauchfreund aus Aachen ausleihen. Die Bücher sind seit 2003 nur noch
antiquarisch erhältlich zu Liebhaberpreisen, eine neue Auflage ist in
Vorbereitung, aber die Autorin ist inzwischen schon über 70.
Ich habe noch keine besseren Tauchführern gesehen, zwei andere
kanadische Autoren haben über die Umgebung von Victoria und Vancouver
den bewährten Aufbau der Bücher sehr genau übernommen, die Büchervon
europäischen Autoren die ich bisher gesehen habe können sich damit
überhaupt nicht messen.

Trocki ist aber ganzjährig angesagt, denn wie schon geschrieben, die
Wassertemperatur ändert sich ganzjährig unterhalb von 9 bis 12 m
praktisch nicht, immer 7 °C. Es kommt aber dorthin eine warme Strömung
von Japan, das Klima ist auf Meeresniveau sehr mild, aber es kann
regnen. Schnee und Frost gibt es nur auf den hohen Bergen, den sieht man
noch im Juni von der Küste aus. Es gibt dort ja auch Regenwald, wir
haben sogar bei einem Fährhaus eine Tränke mit Zuckerwasser gesehen, wir
warteten in der Nähe und konnten Kolibris sehen die dort tranken.
Leider hatte ich mein 200 mm Tele nicht dabei sondern nur ein Zoom bis
135 mm.

Die Unterwasserwelt muß man gesehen haben, alles american size, die
Fische sehr ruhig und nicht scheu, riesige farbenprächtige Seeanemonen
und Seesterne.

Hier eine Auswahl von Büchern:
http://marineguides.com/docs/bookshop.html
Die Bücher von Rick M. Harbo sind hervorragend, ein Muß für das Tauchen
dort.
Hier noch mehr Bücher: http://medianetcom.com/divermag/docs/bookshop.html
aber wie gesagt, die Bücher von Betty Pratt-Johnson sind vergriffen.
Antiquarisch hier: http://www.eurobuch.com
aber nicht über die Preise erschrecken und den Unterschied zwischen US $
CAD beachten.

Bye

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  #6  
Old 03-07-2005, 01:39 PM
Derk Marko Reckel
 
Posts: n/a
Default Re: Tauchen in Seattle (was: Re: Tauchbericht: Florida Keys, Ocean Divers)

Moin zusamm!

> > Bei verschäftem Interesse kann ich ja nochmal nach den Berichten graben.

>
> Gerne


Mail ist unterwegs... =8-)

Bye

Marko

--
"How ever beautiful the strategy, you should ocasionally look at the
results!" Winston Churchill


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