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  #1  
Old 04-16-2005, 04:44 AM
Robert C. Helling
 
Posts: n/a
Default Re: Berechnung des Atemalarms des Aladin Z O2

On Thu, 14 Apr 2005 16:30:42 +0200, Klaus Jaeckle <me@privacy.net> wrote:
> Volker Holthaus wrote:
>>
>> Habt ihr eventuell mehr oder andere Informationen ?
>>

>
> Es wird der Absolutdruck, die Atemfrequenz und der relative Atemhub
> gemessen. Aladine koennen Atemzuege aus Flaschen > D10 aufloesen.
> Frag jetzt aber nicht, wie die was daraus errechnen und was sie daraus
> errechnen.
> Kam in einem Vortrag von einem Mitarbeiter bei Dynatron.


Ehrlich gesagt habe ich da meine Zweifel (ohne natuerlich wirklich
wirklich was zu wissen): Um wirklich die Atemfrequenz bestimmen zu
koennen, muesste man den Flaschendruck a) sehr genau und b) mehrmals
waehrend eines Atemzyklusses messen. Das kann ich mir aber beides beim
Aladin nicht vorstellen: a) glaube ich nicht das da der Sensor genau
genug fuer arbeitet (Bruchteile von Promille!) und zweitens ist doch
sonst der Aladin auch viel langsamer, auch schon aus
Stromspargruenden.

Wenn ich sowas programmieren muesste, wuerde ich einfach die
Druckabnahme unter Beruecksichtigung der Tiefe messen und warnen, wenn
die ploetzlich stark ansteigt.

Mein Aladin Air scheint mir bei der Berechnung der RBT auch immer
erstmal von einer 10l Flasche mit ziemlich hohem AMV auszugehen und
braucht eine ganze Weile (was Rueckschluesse auf b) erlaubt), bis die
Zahl realistisch wird. Bei relativ flachen TGs steigt gerne die ersten
20 Minuten bei mir die RBT statt zu fallen.

Robert


--
..oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo. oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oO
Robert C. Helling School of Science and Engineering
International University Bremen
print "Just another Phone: +49 421-200 3574
stupid .sig\n"; http://www.aei-potsdam.mpg.de/~helling
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  #2  
Old 04-16-2005, 10:45 AM
Klaus Jaeckle
 
Posts: n/a
Default Re: Berechnung des Atemalarms des Aladin Z O2

Robert C. Helling wrote:
>


[Zweifel]

Willst Du auf Absolutgenauigkeit versus Relativgenauigkeit raus?
Um Deltas festzustellen und Frequenzen zu messen reicht letzters.

Falls Du es in Formeln gefasst haben willst, ich stelle mir das so vor:
Pgemessen = PFlasche(AMV) + DeltaPAtem(t) + DeltaPDrift(T, t, PFlasche,
Sensoralter, ...).
PFlasche wird hier als linear abnehmend bei konstantem AMV angenommen
(!) um das Atemgewibbel in einem separaten Term zu haben.
Die Absolutgenauigkeit wird durch die Fehler = DeltaPDrift bestimmt, mit
der eben der Sensor driftet.
D.h. falls max(DeltaPDrift) > max(DeltaPAtem), wovon wir vermutlich
beide ausgehen, kommt man durch einfaches ablesen nicht an DeltaPAtem.
Wenn aber d/dt DeltaPDrift hinreichend klein ist, wovon ich ausgehen,
wuerde der Physiker mit einer Fourieranalyse gluecklich zumindest die
Atemfrequenz bestimmen, obwohl die Absolutgenauigkeit genausowenig
ausreicht wie ein paar Zeilen weiter oben.
Blond und blauaeugig - das kann ich besonders gut - wuerde ich einfach
fuer hinreichend kleine Zeitintervalle annehmen:
DeltaPAtem(t2) - DeltaPAtem(t1) = Pgemaessen(t2) - Pgemessen(t1) - (d/dt
Pgemessen)quer *(t2 - t1).
....quer ist Durchschnitt von ... ueber ein laengeres Zeitintervall.

Reine Vermutungen - aber bevor ich programmieren wuerde, wuerde ich das
erstmal ueberpruefen. Auch wenn ich weiss, dass bei Diskrepanzen
zwischen Theorie und Wirklichkeit die Wirklichkeit in die Werkstatt
muss.

Du muesstest ueberigens, um einen ploetzlichen Anstieg des
Luftverbrauches ueber den fallenden Flaschendruck zu messen, schon fast
mit der Absolutgenauigkeit Atemzuege aufloesen koennen - denn nach zwei
drei schnellen tiefen Atemzuegen sollte es ja warnen, also brauchst Du
eine Absolutgenauigkeit, die gestattet 3 * max(DeltaPAtemStark)
gegenueber 3* max(DeltaPAtemNormal) sicher aufzuloesen, was bei D10
immer noch Promillebereich ist.

Was die Aladine wie und warum messen, weiss ich auch nicht. Aber ich
gehe davon aus, dass man mehr als den Flaschendruck feststellen kann.

mfg
Klaus Jaeckle

--

Working reply to jaecklek [Klammeraffe] web.de

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