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#1
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| On Thu, 14 Apr 2005 16:30:42 +0200, Klaus Jaeckle <me@privacy.net> wrote: > Volker Holthaus wrote: >> >> Habt ihr eventuell mehr oder andere Informationen ? >> > > Es wird der Absolutdruck, die Atemfrequenz und der relative Atemhub > gemessen. Aladine koennen Atemzuege aus Flaschen > D10 aufloesen. > Frag jetzt aber nicht, wie die was daraus errechnen und was sie daraus > errechnen. > Kam in einem Vortrag von einem Mitarbeiter bei Dynatron. Ehrlich gesagt habe ich da meine Zweifel (ohne natuerlich wirklich wirklich was zu wissen): Um wirklich die Atemfrequenz bestimmen zu koennen, muesste man den Flaschendruck a) sehr genau und b) mehrmals waehrend eines Atemzyklusses messen. Das kann ich mir aber beides beim Aladin nicht vorstellen: a) glaube ich nicht das da der Sensor genau genug fuer arbeitet (Bruchteile von Promille!) und zweitens ist doch sonst der Aladin auch viel langsamer, auch schon aus Stromspargruenden. Wenn ich sowas programmieren muesste, wuerde ich einfach die Druckabnahme unter Beruecksichtigung der Tiefe messen und warnen, wenn die ploetzlich stark ansteigt. Mein Aladin Air scheint mir bei der Berechnung der RBT auch immer erstmal von einer 10l Flasche mit ziemlich hohem AMV auszugehen und braucht eine ganze Weile (was Rueckschluesse auf b) erlaubt), bis die Zahl realistisch wird. Bei relativ flachen TGs steigt gerne die ersten 20 Minuten bei mir die RBT statt zu fallen. Robert -- ..oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo. oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oOo.oO Robert C. Helling School of Science and Engineering International University Bremen print "Just another Phone: +49 421-200 3574 stupid .sig\n"; http://www.aei-potsdam.mpg.de/~helling |
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#2
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| Robert C. Helling wrote: > [Zweifel] Willst Du auf Absolutgenauigkeit versus Relativgenauigkeit raus? Um Deltas festzustellen und Frequenzen zu messen reicht letzters. Falls Du es in Formeln gefasst haben willst, ich stelle mir das so vor: Pgemessen = PFlasche(AMV) + DeltaPAtem(t) + DeltaPDrift(T, t, PFlasche, Sensoralter, ...). PFlasche wird hier als linear abnehmend bei konstantem AMV angenommen (!) um das Atemgewibbel in einem separaten Term zu haben. Die Absolutgenauigkeit wird durch die Fehler = DeltaPDrift bestimmt, mit der eben der Sensor driftet. D.h. falls max(DeltaPDrift) > max(DeltaPAtem), wovon wir vermutlich beide ausgehen, kommt man durch einfaches ablesen nicht an DeltaPAtem. Wenn aber d/dt DeltaPDrift hinreichend klein ist, wovon ich ausgehen, wuerde der Physiker mit einer Fourieranalyse gluecklich zumindest die Atemfrequenz bestimmen, obwohl die Absolutgenauigkeit genausowenig ausreicht wie ein paar Zeilen weiter oben. Blond und blauaeugig - das kann ich besonders gut - wuerde ich einfach fuer hinreichend kleine Zeitintervalle annehmen: DeltaPAtem(t2) - DeltaPAtem(t1) = Pgemaessen(t2) - Pgemessen(t1) - (d/dt Pgemessen)quer *(t2 - t1). ....quer ist Durchschnitt von ... ueber ein laengeres Zeitintervall. Reine Vermutungen - aber bevor ich programmieren wuerde, wuerde ich das erstmal ueberpruefen. Auch wenn ich weiss, dass bei Diskrepanzen zwischen Theorie und Wirklichkeit die Wirklichkeit in die Werkstatt muss. Du muesstest ueberigens, um einen ploetzlichen Anstieg des Luftverbrauches ueber den fallenden Flaschendruck zu messen, schon fast mit der Absolutgenauigkeit Atemzuege aufloesen koennen - denn nach zwei drei schnellen tiefen Atemzuegen sollte es ja warnen, also brauchst Du eine Absolutgenauigkeit, die gestattet 3 * max(DeltaPAtemStark) gegenueber 3* max(DeltaPAtemNormal) sicher aufzuloesen, was bei D10 immer noch Promillebereich ist. Was die Aladine wie und warum messen, weiss ich auch nicht. Aber ich gehe davon aus, dass man mehr als den Flaschendruck feststellen kann. mfg Klaus Jaeckle -- Working reply to jaecklek [Klammeraffe] web.de |
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| Re: Frage zur Berechnung von Whd.-TG mit der DECO2000 | Oliver Moder | (German) | 0 | 07-04-2004 03:03 PM |