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#1
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| Reisebericht /-Erzählung *** Teil 4 *** aus dem Inhalt (nicht chronologisch): - Fahrstrecke, Km-Angaben - Stationen - Preise - Eindrücke - Tauchreviere (was, wo, wie, Sichtweiten, ..) - TG`s mit Basis, Basenservice - TG`s ohne Basis - Reglements, Kriminalität, Landschaftsbeschreibung - etc. ____________________________________ * Fortsetzung * Einmal Tarifa und zurück Der VW-Bus steht noch an Ort und Stelle; keine Einbruchspuren, keine fremden neuen Fettfingerabdrücke .. alles so wie abgestellt. Gott sei Dank! Wohl war mir bei der Sache nicht, waren wir doch fast einen ganzen Tag in Gibraltar unterwegs. Die wunden Füße meiner Freundin finden auf dem Beifahrersitz Erholung. Sie ist von allem entbunden. Der Motor wird gestartet, und wir setzen die Reise fort, .. nach Tarifa! Noch vor Algeciras sehe ich, daß die "Queen" Dampf aufmacht. Wo könnte ihre Reise hingehen; in`s Mittelmeer oder durch die "Straße von Gibraltar" in den riesigen Atlantik? Meine Augen haften regelrecht an dem Dampfer. Der Stau hält uns etwas auf, aber es geht vorwärts wenn auch zögerlich. Die Straße ist recht gut ausgebaut. Hinter Algeciras ist der Weg relativ frei. Die Sicht zur Wasserstrasse ist recht unverbaut, sodaß ich den großen Dampfer mehr oder minder gut beobachten kann. Er läuft nun Richtung "Straße von Gibraltar"! Jepp! Das Gaspedal wird durchgetreten. Ich werde eine gute Position finden, um noch ein schönes Foto von dieser Szenerie machen zu können. Zwischen Algeciras und Tarifa findet sich linker Hand eine Raststation; schlecht ausgebaut, riesige Schlaglöcher, aber ein phantastischer Ausblick - Afrika! Gut 300m über Meeresspiegel liegt der Aussichtspunkt. Die Rechtskurve spielt keine Rolle, es wird schon keiner kommen. Ruder hart backbord und mit gepolter auf den Parkplatz ; bis an den Zaun! "Waaaas machts du dennnn?" lautet die Frage meiner entsetzt schauenden Freundin. "Das Fahrwerk .. dein Auto" "Scheiß drauf! Man, dieser Seeweg und der Dampfer in dieser Kombination .. hast du es a) schon so gesehen und b) Fotos davon?" "..davon" ist noch gar nicht ausgesprochen, da schlägt die Fahrertür .. von außen.. auch schon zu! Das Umhängeband von ihrer Camera ist zwischen Tür und B-Säule eingeklemmt. "Laß los .. man!" mit einem Ruck ist das Problem zärtlich und gefühlvoll gelöst, und ich hast zum Geländer .. die "Queen" ist recht schnell unterwegs! Phantastische Aussicht .. einfach genial .. diese Szene .. Afrika .. die "Queen".. und alles eingefangen! Jepp! Die Japse kriegen scheinbar "erst" durch mein hektisches Handeln mit, daß es hier wohl etwas besonderes fotographisch festzuhalten gibt. Plötzlich sind _alle_ am Knipsen, ..wie wild. "Nicht die Windräder .. den Dampfer da .. du Depp!" ...die Antwort auf seinen fragenden Blick. Er schaut immer noch blöde drein und fotographiert nun seine Freundin .. mit Windrädern im Hintergrund. Ich geb`s schnell auf, zünde mir `ne Camel für einsdreißig an und stell mir vor, wie Maborohh-Weihld-west-Män beschissen an seinem Lagerfeuer sitzt, sich seine Schnautzhaare versengt und Kühe hüten muß, währenddessen ich dieses hier erleben darf. Vielleicht sollte ich einen Werbefilm drehen .. für rauchende Wracktaucher und/oder Schiffsfreaks... Wind kommt nun merklich auf. Ich sehe erst jetzt die Schaumkämme. Meine Freundin spielt an ihren langen Haaren auf dem Beifahrersitz. Ihrerseits das Zeichen zum Weiterfahren. Tarifa erinnert mich, ..nun am späten Nachmittag hier angekommen.. , an eine Wildwest-Stadt aus einem Wildwest-Film: Soweit keine Menschenseele .. nur der völlig entäuschte, innerlich zerbrochene Maborohh-Weihld-west-Män schländert krumm und mit verkehrtherum angezündeter Kippe die Straße entlang , "Strohballen" vom nun starken Wind angetrieben huschen über die Straße. Fensterladen schlagen an die Häuserwand. Eine Katze verprügelt einen Hund .. ...und sonst nix! Ach doch: die Kulisse der "Queen" verschwindet langsam in den weiten des Atlantik .. Es geht (zufällig) vorbei an einer PADI-Bude. Geschlossen! Weiter zum kleinen (Fischerei-) Hafen. Ein Uniformierter fängt mich am geöffneten Zufahrtstor ab. Ich erkläre ihm mein Anliegen. Zu Fuß erreichen wir beide einen der Schuppen, alle sehen gleich aus, und die Tore sind alle grün. Er deutet auf eines der Tore und versichert mir, hier käme morgen früh gegen 8.00 Uhr einer und würde mich ggf. "rausfahren". Für mich klingt das zu einfach um daran fest zu glauben, dennoch habe ich keine andere Wahl! Eine weiteres Zeichen einer sicher kurz nach 1945 eröffneten und im gleichen Monat wieder geschlossenen PADI-Bude... ein verfaultes Holz-Tauchermännchen mit Farbresten, eingeschlagene Fensterscheiben und ein "offensichtlich im Zorn" zerstörtes Logo o.g. Org.! Hier waren bestimmt Wracktaucher zu einer Exkursion geladen, die dann bei 29,9m ihr Jacket anblasen mußten... so kurz oberhalb des Brückenaufbaus eines sicher 6000 Tonners! Diese Exkursion stelle ich mir einwöchig vor, mit 2 TG`s am Tag im NullZeitBereich und mit Zufriedenheitsgarantie! Tja .. das Resultat sehe ich hier ja nun. Aus die Maus! Hier ist nix los! Der Bus wird am Strand (atlantische Bucht) geparkt. Der Wind pfeift heftig aus Ost. Keine Brandung, arsch-kalt draußen, aber die Sonne lacht... soweit man das bei dem Sandsturm erkennen kann. Meine Freundin macht das "..ich will hier weg - Gesicht" , und das kann sie gut! In entsprechenden Dringlichkeitsstufen. Die höchste scheint offensichtlich erreicht. Auf die Frage: "Wir könnten jetzt die Fähre nehmen und dann weiter nach Casablanca fahren." sehe ich doch plötzlich lauter Aliens unter ihrer Gesichtshaut krabbeln .. es werden immer mehr .. und ich befürchte, sie durchbrechen im nächsten Augenblick ihre zarte Haut .. und springen mich an! "War nur Spaß .. wir übernachten hier und hauen morgen früh ab." Hmm .. die Aliens sind so schnell weg, wie sie gekommen waren, ihre Haut glättet sich. Ich bilde mir sogar ein, sie lächelt ein wenig. Doch das wiederum ist natürlich völlig übertrieben. Gegen späteren Abend gesellt sich ein Wohnmobil mit dt. Kennzeichen parallel zu uns. Da der gute einen "Tarifa-Aufkleber" an seinem Heck hat, gehe ich mal davon aus, daß er nicht zum ersten mal hier ist. Nach kurzer Konversation erfahre ich von einem Campingplatz, ca. 5km Richtung Cadiz von hier. Dort soll wohl auch eine TB am Platz "TURM EINS" sein. Schon läuft der TDI wieder .. als die Sonne im Atlantik verschwindet habe ich mich mit dem Platzbesitzer verstritten (er wollte uns um diese Uhrzeit nicht mehr aufnehmen), verbotenerweise den Campingplatz nach erwähnter TB durchforstet und natürlich keinen weiteren Menschen und keine TB gefunden. Als es dunkelt, sind wir wieder in Tarifa, essen was und gehen schlafen. Am nächsten Morgen, Freitag, 20.05.2005 weckt uns nach einer unbequem geschlafenen Nacht der Sturm. Im Hafen ist auch gegen 9.00 Uhr niemand am besagten grünen Tor. Nocheinmal geht`s zum Campingplatz; keiner weis etwas von TB und/oder gesliptem Schlauchboot. Am großen Strand, nördlich von Tarifa (Ortsgrenze) sind funktionierende Duschen .. welch ein Segen! Wir brechen auf .. treten die Rückreise an. Dat wa nu Gibraltar .. endgültig! Ich war dort, es war schön, jedoch hätte ich dazu eine halbe Tonne Tauchausrüstung vielleicht nicht zu Hause, aber doch in der TB bei Jesus lassen können. Hätte so Kraftstoff gespart und die Nächte sicher ausgestreckt und besser schlafen können. Zu Mr. "Middelllllbörrryyyyiiii" möchte ich auch unter diesen Umständen nicht. Sicher; ich hätte mit einem Eintrag in meinem Logbuch zur Selbstbefriedigung glänzen können, habe aber doch noch einige wenige verbliebene Prinzipien. Wir versuchen bis Malaga etwas TB - ähnliches aufzutreiben. Ohne größeren Aufwand so nicht möglich. Doch! Eine finden wir in diesen Raum, da zuvor nochmals in meiner Literaur recherchiert wurde: Ein Hotel am Strand, PADI-Hütte, siebzehn 1/2 - jähriges Männeken welches gerade seine fette sechszehn 1/2 jährige Freundin mit Eiscrem mästet. Beide Lümmeln auf einer Plastik-Liege welche unter dem Gewicht (der Freundin) ächst. Ich baue mich vor ihm (hinterrücks) auf: "Fliiiiiejaaaah - Alaaahhhm!!!" Er hüpft von der kleinen, deren Bauch nachschwingt und sie sogleich einige Eiscremspritzer von ihrer großen Sonnenbrille wischt. Und er steht doch tatsächlich kerzengerade vor mir. "Gut Junge, .. nur 0,3 Sekunden, gut Junge .. gut so!" sage ich auf deutsch und stecke meine imaginäre Stoppuhr wieder in meine Beinkleidtasche. Das fette Mädchen zündet sich eine Zigarette an. Ich mir auch, nehme den Ascher von "ihrem" Tisch, und Männeken und ich ziehen uns zur Lagebesprechung in seine Hütte zurück. Nach ca. 15min. habe ich die Information einer nahe dem Strand liegenden "französischen Galeone" auf 18m. Er fährt mich und meine Freundin für je 30 Euro dort hin, quasi um die Ecke. Wir müßten jedoch noch warten, bis die anderen Jünger plus Deifgeit von diesem Holzwurm-Wrack zurück sind. Ich frage ihn, ob er Brot-/Brötchenkrumen zum Holzwurmfüttern hätte. Er verneint, und wir verabschieden uns höflich. Ich sage dem fetten Mädchen auch noch tschüß und stelle ihr den Ascher wieder hin. Abends machen wir in La Herradura stop! Der Bus wird am Wasser geparkt, etwas gegessen und zum idyllisch gelegenem Hafen gegangen. Dort ist eine nette TB anzutreffen. Die anderen 3 Basen (im Westteil des Ortes) hatten zu und/oder waren zu faul nach Läuten an der Tür zu öffnen. Eine von einem Berliner (wie sich später herausstellt) sichtlich geschwängerte Spanierin spricht auf grund o.g. Tatsache recht gut deutsch. Na ja, ..das mit der Tatsache ist natürlich relativ .. aber gehen wir mal davon aus und stellen wichtige Dinge des Lebens nicht dauernd in Frage. Jedenfalls ist sie recht nett , nimmt sich Zeit für meine Fragen und versucht sie entsprechend zu beantworten. Das Ergebnis: Die Truppe fährt für ca. 25 Euro/Nase um die Ecke und schmeißt uns bei 14m Wassertiefe raus. Die Sicht ist gelinde gesagt zudem einfach scheiße. Auf meine Frage, ob ich das auch ohne Boot und deifgeit und ohne 2mal 25 Euro, also mit meiner Freundin vom Strand aus mit eigener Ausrüstung machen könnte/dürfte, entgegnet sie weiterhin nett und sinngemäß mit einem grinsen auf den Lippen: `Ihr wärt schön blöde, wenn ihr es anders machen würdet, seid jedoch auf der Hut .. hier werden heftigst Tauch-Mobile ausgeraubt!` Schnell genehmigt sie mir meinen Plan, alles vor Ort am morgigen frühen Morgen auszuladen um anschließend mein Tauchmobil kostenlos vor der TB zu parken .. direkt davor. 9.45 Uhr (nächster Tag) sind meine Freundin und ich rücklings zur Westseite (Cap) der Bucht schwimmend unterwegs und tauchen 10.02 Uhr in mein geliebtes Mittelmeer ein. Ein Baggersee könnte sicher eine bessere Sicht aufzeigen! Egal .. wir erreichen im Maximum 15,9m bei max. 4m Sicht horizontal und sind nach 34 Minuten mitten in der Bucht wieder an der Oberfläche. Die Tauchklamotten fliegen auf den Strand, ich lege mich in den dunklen Sand und frage mich, was ich eigentlich verbrochen habe .. in diesem Urlaub .. oder auch vorher! Gegen Nachmittag sehen wir noch 3 Delphin-Flossen in der schönen Bucht an der Wasseroberfläche und eine HORDE von Tauchern mit ihren Fahrzeugen anreisen. Der Himmel zieht sich leicht zu, ich hole den Bus, wir verstauen alles und parken (wieder) in diesem malerischem Hafen; direkt vor einem tollen Restaurant .. in dem es frischen Fisch zu geben scheint! Lecker .. denke ich mir .. mehr eigentlich nicht! Mein Freundin schaut mich fragend an, ob wir wohl mit den gesparten 2mal 25 Euro hier am Orte hinkommen könnten. Sekunden später bietet man uns schon den besten Platz an. "Eine Fischplatte für 2 Personen , 2 Gläser Rose` und eine Flasche Wasser bitte" lautet meine Bestellung. "Ohne irgendwelche Muscheln, wabblige Tintenfische und sonstiges dergleichen bitte!" füge ich hinzu "..einfach nur Fisch - Bitte!" 75% der Fischplatte besteht aus einem schleimigen, mich blöde und zu tode erschrocken anglotzenden Tintenfisch. Schnell und fleißig schiebe ich mir augenblicklich die kleinen Wirklich-Fisch-Grillstückchen auf meinen Teller, lecke diese einmal sabbernd an und frage meine Freundin, ob das dann so jetzt gerecht geteilt sei. Mit knurrendem Magen (ich zumindest) hauen wir nach gut 1 1/2 Stunden gemütlichem Nachmittagsausklang aus dem Restaurant ab, dabei sind wir knapp 40 Euro losgeworden. Weiter geht`s zum Cabo de Gata! Es würde zu weit führen, diese recht nette von Salinen geprägte flache und dann steil durch das Gebirgsmassiv ansteigende Ecke zu beschreiben. Ich will dringend auf dieses Cap! Diese Ecke sieht nach "Dampfer- und Segelschiffsunfällen" aus....! Am Cap direkt ist eine "Wetter-/Meß-/Forschungsstation" errichtet. Eine schmale Straße führt mal den Berg rauf und wieder runter, dann ... die restliche Wegstrecke zum Cap ist wieder sehr gut ausgebaut. In einer Senke finde ich sogar einen steil ab-/und auf-/ und abfallenden Schotterweg, welcher bis zum Strand führt! Hääähh! Ideal! Ich vergesse sogleich, daß ich keinen Lääändrohwer habe und haue das Ruder ohne Komando hart steuerbord. Meine Kleine noch sichtlich weiß / bleich vom "entgegenkommenden Verkehr - Ausweichmanöver auf der 50cm breiten Straße ohne sinnreiche seitliche Absturzsicherung" kriegt nochmals die Kriese, denn der Schotterweg fällt fast senkrecht ab. Sie schreit ..ich fahre ..sie schreit .. ich fahre auf der gegenüberliegenden Seite ebenso mit Schwung wieder hoch, halte an und frage sie: "Ich hätte unten in der Senke links abbiegen müssen .. aber bei dem Geschrei .. und nu?" ..Minuten später, bei absoluter Stille: "Okay, parke ich nicht am Strand, fahre ich halt wieder zurück und laufe das Stück. Mußt halt dann am Straßenrand im Auto warten. Ich spring hier jedenfalls rein .. wird ein 20-Minuten-TG! Versprochen!" Schrei.. Fahren .. Schrei.. Fahren ...wechseln sich (nochmal) kurzzeitig ab. Ich bin soweit schwitzend angezogen (ähm .. transpirierend .. Pferde und Frauen schwitzen!).. im Trocki .. der HT ist völlig untergekramt, und die Zeit drängt. Schnalle mir die 10er samt Cressi S111 auf den Rücken, minimalste Ausrüstung! Ich beeile mich dermaßen, daß ich Rekordzeit schaffe. Der Hintergrund ist; zuoft haben mich bei derartigen Aktionen irgendwelche Leute/Behörden/Uniformierte an TG`s gehindert. Plötzlich waren sie da und haben mir verboten, hier und da tauchen zu gehen. Also ist Eile geboten! Schnell muß gehen! Noch ein Kuß auf die Wange meiner Freundin mit den Worten: "Bin gleich wieder da!" Ich drehe mich um, mache 2 Schritte und sehe einen Jeep heranbrausen. In einer Staubwolke hält er, zwei Uniformierte steigen gemächlich aus, rücken dabei Revolverhalfter, Totschläger, Handschellen, Handgranaten, Seil mit Schlinge (zum Aufknüpfen), Elektroschocker, (...) und anderes Spielzeug zurecht und schländern wichtig meiner Person entgegen. Ich wende mich meiner Freundin mit den Worten zu: "Siehst du .. `war doch nicht lange weg .. oder!?" Mir rinnt das Waser die Stirn runter. Die Jungs sind sichtlich deutlich besser bewaffnet als ich .. ich gebe auf .. mit der Handlung, erstmal Tauchflasche abhalftern! Ich verkneife es mir, einen der beiden Burschen darauf aufmerksam zu machen, daß an seiner Uniform ein Knopf fehlt. Es brennt mir unter den Nägel .. man kann doch schließlich nicht sooo rumlaufen .. aber ich verkneife es mir. Wat is dat führ ne Welt .. heutzutage! Das Gelaber nimmt seinen Anfang. Ich versuche den beiden Burschen klar zu machen, daß oben an der "Wetter-/Meß-/Forschungsstation" extra eine große Tafel angebracht ist, der deutlich an Hand der internationalen Bildsprache Verbotenes zu entnehmen ist. Darunter ist ein Schnorchler mit Harpune zu finden ..rot durchkreuzt; jedoch kein Gerätetaucher weder mit noch ohne Harpune! Es nütz nix; ich habe das Gefühl, daß hier gleich `was beschlagnahmt werden könnte und gebe auch hier auf, mit den abschließenden Worten: " ...Wo kommt ihr um Herrgotts Willen denn eignetlich (so schnell) her?" Beide grinsen und zeigen auf die "Wetter-/Meß-/Forschungsstation"! Scheinbar sitzt da wohl `n Spanner mit Fernglas drin, denke ich mir so, und scheißt Taucher an! Beide wollen nun gehen, da tippe ich doch noch auf die Stelle an der eigentlich der ordentlich vernähte entsprechende Knopf gehört. "Sorry, ...ähm.. es brannte mir einfach unter den Nägeln.. , sorry .. nix für ungut!" Der andere lacht, jetzt auch der "Betroffene" und ich kann meine Ausrüstung _wieder_ in Sicherheit wiegen. Militärisch korrekt grüße ich mit etwas aufgehaltener Hand über meiner Schulter. Ich bekomme noch zum Dank "dafür" den Tip, daß in San Jose (unweit von hier) eine TB ansässig sein soll, welche Tauchgänge ermöglicht. Es ist schon recht spät, die Sonne scheint jedoch noch kräftig. Also wird kräftig in die Gaspedale getreten, um ggf. heute Abend dort noch eine kompetente Persönlichkeit anzutreffen. Schnell ist die Bude im äußersten Winkel des kleinen Hafens (links) gefunden und hat auch noch auf! Meine Augen heften sich als erstes an die groß aufgespannte detaillierte Seekarte, ..könnte ja sein, daß ich hier schnell wieder rausfliege und/oder der Laden gleich dicht macht. Freundlich kommt ein junger (recht hübscher Franzmann) auf uns zu, spricht uns an. Ich spuhle mein Anliegen runter. Schnell gibt er mir zu verstehen, daß es morgen früh zu dem 1928 gesunkenem größerem Dampfer auf 42m gehen soll, am Cap .. direkt am Cap! Hääähää .. die Freude ist groß! Wußt`ich`s doch! "Mal-zwei bitte, wir haben alles dabei, und blabla... "Neeee ..." sagt er "..wir sind voll, das GFK ist voll .. 12 Leute!". Mir entgleisen die Gesichtszüge: "Schmeiß zwei oder wenigstens einen raus .. oder bring einen um .. mir egal .. zwei-mal ..bitte! Es ist mir sogar (monentan) egal wie der Dampfer heißt .. man! Also, was muß ich tuen für 2 Fahrkarten?" Irgendwann sehe ich ein, daß voll eben voll ist! Da der Gute von meiner netten Art begeistert ist, bekomme ich noch den Tip einer anderen am Ort ansässigen TB. Minuten später schlagen wir dort auf. Die sind auch voll und schwallen was von nächster Woche Mittwoch. Wir sitzen wieder im Auto und genießen die Aussicht auf die kilometerweiten endlos erscheinenden weißen plastikfolien-abgedeckten Gewächshäuser... voll mit Tomaten und anderen Kostbarkeiten. Die Abkürzung um auf die Straße nach (Richtung) Cartagena zu kommen ist genial; ein verfestigter, mit Schlaglöchern versehener Sandweg .. dazu endlos! Spät abends, es ist bereits stock-dunkel sind wir wieder am Cabo de Palos! Direkt am Cap, völlig ungestört und mit direktem Blick auf mein Lieblingsmeer rödeln wir den Bus zum Nachtlager bereit. Als selbsternannter Ladungsoffizier und Experte gelingt es mir wiedereinmal im Handstreich alles so auf die Vordersitze zu verstauen, daß wir das "Bett" ausklappen/ausfahren können um mal ausgestreckt schlafen zu können. Mit dem genialen Rauschen meines Lieblingsmeeres, einer unversperrten Sicht auf dieses und einem leichten Wind lasse ich den Tag ausklingen .. und fange irgendwann an, in den Sonntag (22.05.2005) zuschlafen... *** Fortsetzung folgt *** *** Ich arbeite bereits daran!*** *** Wird auch wieder interessanter..denke ich!*** Lg, Rene Heese (c) 2005 rechtlicher Hinweis: (nicht auf Rechtschreibung geprüft. Die Schilderungen sind grundsätzlich übertrieben und Ähnlichkeiten mit lebenden Personen rein zufällig, dieser Bericht soll lediglich unterhaltenden Charakter tragen und zur Belustigung dienen- kein Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit) |
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> Und hoffentlich gibt es noch weitere (echte) Tauchgänge... Schon dabei .. beim Schreiben! Allerdings einige TG`s , die "man" lieber soo nicht machen sollte.. ;-// Gruß, Rene |
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