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  #1  
Old 04-07-2006, 07:04 AM
Oliver Moder
 
Posts: n/a
Default Re: CMAS** Apnoe tauchen


"Peter Niemayer"
> Es sind 7.5m im Freiwasser.


Hallo Peter,
stimmt, aber der TL sagt wie tief 7,5m sind.....
>
> Naja, z.B.: TL befindet sich sicherheitshalber schonmal auf o.g. Tiefe,
> und Du tauchst halt zu ihm runter.


Dann drehst du um gibst das OK Zeichen und wirst mir selbigem plus dem
Auftauchzeichen wieder nach oben geschickt...

> Je nach Wassertemperatur, mit Blei falls zum Ausgleich des Anzug-Auftriebs
> nötig.
>

Stimmt, ohne alles geht auch....

> Habe nirgendwo eine Vorschrift dazu gesehen, aber mit den Füssen nach
> unten ist es halt etwas schwierig, einigermassen schnell runterzukommen.


Geht auch Quer oder in Spiralen
>
> Genau dieses Problem hatte ich auch dabei, auch bei mir funktioniert
> der Druckausgleich mit Kopf-nach-unten nur erheblich schlechter als
> waagerecht oder mit Kopf-nach-oben. Konsequenz: Ein etwas "gewalttätiger"
> Druckausgleich, der vermutlich irgendwelchen Sabber in Hohlräume gedrückt
> hat, wo er nicht hingehört - und anschliessend eine Nebenhöhlenentzündung.


Hat dir irgendjemand verboten dich für den Druckausgleich aufzurichten und
dann weiter abzutauchen?
>
> Zum Spass würde ich daher auf sowas immer verzichten.


Öhhhmmmmm es gibt genügend Leute die einfach zum Spass schnorcheln.
Das ist nichts anderes.....
>
> > Zutrauen würde ich
>> mir die Tiefe mit ein bisschen Übung vorher aber ohne Zweifel.


Ääähhhh, es geht um 7-8 m da ist _keine_ Null dahinter!
>
> Ja, das ist nicht so schwer, aber ich find's auch reichlich unnötig.
> JoJo-Tauchgänge dieser Art sind IMHO einfach nur eine vermeidbare
> Strapaze für die Ohren.


Nun, es ist nicht jedermanns Sache das zig mal nacheinander zu machen, aber
aus nichtmal 10m eine ev. runtergefallen Maske o.Ä. zu bergen sollte auch
ein nichtmal Sporttaucher können. Schließlich bewegst du dich doch in genau
diesem Medium. Es verlangt ja schließlich keiner Hochsprung über eine 2m
Latte von dir.
Das hat _nichts_ aber auch sowas von _überhauptnichts_ mit Kampfschwimmer
und Co zu tun. Ich hab für mein damaliges *** noch 15m Tieftauchen "müssen"
Da saß der TL auf einem Vorsprung auf 18m und hielt mir die Bojenleine
entgegen die ich aufrollen sollte. Nee, auch das ist kein Problem, auch
wenn der Rückweg etwas "lang" wurde ).Und ich bin beileibe kein
Kampftaucher!
Tieftauchen (in diesen angesprochenen flachen Tiefen) zeigt aber wie der
Taucher seine Anpassung an das Wasser bisher vollzogen hat.
Sowas sollte, wenn der Druckausgleich klappt und nicht die Nerven ihn
verhindern, einfach locker für jeden zu schaffen sein.


Grüße
Oliver


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  #2  
Old 04-07-2006, 02:33 PM
Oliver Moder
 
Posts: n/a
Default Re: CMAS** Apnoe tauchen


"Peter Niemayer" schrieb >> stimmt, aber der TL sagt wie tief 7,5m
sind.....
>
> Es ist bestimmt wichtig für das Ego mancher TLs, wenn der Verband
> ihnen dieses Ermessen einräumt - ich sprach jetzt nur vom Wert
> in den CMAS-Standards.
>


Hallo Peter,
nein, es ist nicht das Ego... es sind die Diskussionen mit den Prüflingen
die die Tiefe immer größer werden läßt )))

Grüße
Oliver


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  #3  
Old 04-07-2006, 04:50 PM
Oliver Moder
 
Posts: n/a
Default Re: CMAS** Apnoe tauchen


"Michael MiNi Negendanck" >
> Abgesehen davon erkläre ich selbstverständlich vorher den Sinn der Übung.
> Weil ich gerade in Schreiblaune bin ein ähnliches Beispiel:
> Jacket über Kopf ablegen und wieder anlegen.
> Braucht eigentlich keine "alte Sau" - Jackets können seitlich an- und
> ausgezogen werden, oder rückwärts oder sonstirgendwie.
> Sinn für _mich_ ist einfach das zurechtkommen mit einer schwierigen
> Situation.
> Wie der Schüler das Problem löst und wie lange er dazu braucht ist mir UW
> eigentlich egal, Hauptsache er löst das Rätsel der 100 verdrehten
> Schläuche unter Wasser )
> So richtig sinnvoll ist die Übung wohl wenig (wenig, nicht völlig
> sinnlos!)


Hallo Michael,
_du_ magst das Jacketanziehen über Kopf vielleicht für Unsinn halten, aber
komischerweise ziehe ich mein Jacket incl M15er immer über Kopf an. UW auch
mit jeder anderen Flaschenkonfiguration. Wenn zu viele Buddeln dran hängen
lege _ich_ mich an das Gerät an- Wenn man den Trick kennt, das _immer_ alle
_ Lungischläuche an den Arminnenseiten langlaufen müssen, dann kann man sich
praktisch nicht verheddern, die Gurte liegen direkt richtig und ich bin
schneller Einsatzbereit als bei jeder anderen Anziehtechnik.
Besonders einfach ist es nämlich wenn du die Buddel über Kopf abgelegt hast,
dann hast du alles schon parat um die Konfiguration wieder anzulegen.
Weiterer Vorteil ist auch noch, das du dein Gerät vor dir halten kannst ohne
die Hände zu benutzen. Du hast die Arme schon in den Gurten und das Gerät
sehr hoch geschoben, dann brauchst du nur noch die Schultern einmal "breit"
zu machen und die Buddel liegt auf deinem Rücken. Dagegen ist _jede_
Friemelei mit den Gurten hinter dem Rücken ätzend. Einfach mal probieren.
Von Bord eines Schlauchbootes geht das auch, das du dich mit einer Rolle
vorwärts in die schon auf die Arme gefädelten Gurte außenbords in dein Gerät
rollst und sofort abtauchen kannst. Hab ich mir auf ner Basis angewöhnt, wo
ich als TL als letzter immer noch den Leuten geholfen habe, aber auch der
Erste als Gruppenleiter sein mußte. Da haste keine Zeit für garnix, das muß
fluppen!
Und es fluppt!

Grüße
Oliver


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  #4  
Old 04-07-2006, 06:23 PM
Oliver Moder
 
Posts: n/a
Default Re: CMAS** Apnoe tauchen


"Klaus Wolf" schrieb >
> Meinst Du jetzt an Land? Davor knien? Oder schleppst Du alles am langen
> Arm ans Wasser?
>

Hallo Klaus
Natürlich auch an Land!
Warum soll ich vor meinem Gerät knieen? Ich bin nicht gläubig und bete meine
Klamotten auch nicht an.
Warum soll ich das am langen Arm ans Wasser tragen? Dafür habe ich doch
meine Trage am Jacket.
Faulheit siegt!

Grüße
Oliver


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  #5  
Old 04-08-2006, 06:24 PM
Oliver Moder
 
Posts: n/a
Default Re: CMAS** Apnoe tauchen


"Michael MiNi Negendanck" schrieb > Aber bitte: Das Anrödeln der Ausrüstung
über Kopf an Land ist nach dem
> was ich gelesen habe (nein keine Links, einfach nur im Kopf) so ziemlich
> das schlimmste was man sich seinem Rücken antun kann.
>


Hallo Michael,
auch hier macht die Technik die Musik.
Wenn ich die Verrenkungen sehe die da beim "über die Schulter anziehen" mir
immer wieder vor Augen kommen, dann noch die Zeit betrachte bis das alles
sitzt, bin ich mit Schwung schon fertig. Jedenfalls meckert mein Rücken
dabei nicht. Die Technik muß natürlich stimmen!

Grüße
Oliver


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  #6  
Old 04-08-2006, 06:28 PM
Oliver Moder
 
Posts: n/a
Default Re: CMAS** Apnoe tauchen


"Michael MiNi Negendanck" schrieb > Beim Versuch der Überkopfmethode bin
ich schon mehrfach ertrunken und
> schreibe daher nur als Zombie
> Ne ernsthaft: Ich kanns, wenn ich muss, doch ich mags eben nicht.
>
> Auch meine Taucherbrille hängt nicht um den Hals, sondern in
> Sonnenbrillenstellung.
> Ach ja es heisst Tauchermaske. Das macht mir aber auch nix aus
>

Hallo Michael,
da könnte ich doch glatt ein Schpäscheltie für dich draus machen....
Danach kannste Gerätanlegen auch mit ohne Maske im Dunkeln bei trübem
Wasser. Aber nur über Kopf, sonst findest du die Gurte und Schläuche nie
wieder.

Grüße
Oliver


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  #7  
Old 04-09-2006, 09:54 AM
Oliver Moder
 
Posts: n/a
Default Re: CMAS** Apnoe tauchen

"Klaus Wolf" schrieb!
>
> Wie alt bist Du?
> Ein Schwung zuviel, und die Bandscheibe schießt Dir auf den Nerv. Deshalb
> meine Frage nach dem Knien: Auf Dauer geht das imho nur gut, wenn die
> Wirbelsäule nicht gekrümmt wird.


Hallo Klaus,
ich bin 44...und nicht übermäßig sportlich.
Jedenfalls habe ich bisher nur bei den Verrenkungen des über die Schulter
Anziehens gemerkt das mein Rücken meckert.
OK, wenn dann D10 draufgepackt ist, dann wird es kraftmäßig etwas eng. Das
mache ich dann nur im Wasser. Aber wenn ich mit Trocki dann mich in die
Gurte friemelen muß, dann ist über Kopf einfach besser.
Unter Wasser habe ich das immer schon so gelernt und gelehrt. Mit den alten
Tragschalen hättest du überhaupt keine Chance mit Handschuhen irgendwelche
Gurte hinter deinem Rücken zu finden.
Technik eben, gelernt ist gelernt.

Grüße
Oliver


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