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  #1  
Old 08-26-2006, 05:50 PM
Peter Rachow
 
Posts: n/a
Default Tauchbericht (war. Tauchen in Hyeres). Achtung! LAAAANG!

Hi,

hier der druckfrische Bericht von der diesjährigen Reise an die Côte d'Azur
und Infos zur Brevetierung (insb. für Nicht-CMAS-TAucher):



Tauchen in Hyères (Sommer 2006)

Das Urlaubsziel

Jedes Jahr stellt sich auf's Neue die Frage, wo man/frau als engagierter
Sporttaucher sommers sein Urlaubsziel wählen sollte, wenn man kein Interesse
daran hat, in Ägypten sich von ebenso jungen wie unerfahrenen Diveguides
gängeln zu lassen bzw. sich durch ein ebenso teures wie unnützes sog.
"Tech-Brevet" 10 läppische zusätzliche Tiefenmeter zu erkaufen und des
Weiteren ebenso teure wie schlecht ausgerüstete und überdies völlig
überalterte und enge Segelschiffe im Mittelmeer verabscheut, wo man zwar im
Extremfall vollständig nach Desperadoart tauchen kann (wenn man das denn
möchte) aber ansonsten weder Komfort noch Ambiente vorfindet.

Und was tut man, wenn man im Sommer dann noch zusätzlich unbedingt in die
Sonne möchte? Dann gibt es fast nur eine Alternative: "Vive la France!".

Die französische Südküste bietet für den fortgeschrittenen Sporttaucher
alles, was das Herz begehrt. Wracks in Hülle und Fülle, interessante
Küstenabschnitte mit einer reichhaltigen Flora und Fauna, mediterranes Essen
und Lebenskultur und vieles andere mehr. Voraussetzung für den ultimativen
Tauchspaß ist allerdings nach wie vor das richtige Brevet. Auch auf die
Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ohne CMAS*** geht hier gar nichts, oder
zumindest nur sehr wenig.

Warum ist das so? Im Gegensatz zu Deutschland ist in Frankreich das
organisierte Tauchen mit einer Tauchbasis gesetzlich klar geregelt. Was wer
darf bzw. nicht darf, steht in einem Verordnungstext des französischen
Sportministeriums.

Wie sieht das im Einzelnen aus?

Taucher mit CMAS*-Brevet dürfen überhaupt nicht autonom tauchen, sondern
bedürfen immer der Begleitung eine Tauchlehrers bzw. eines Tauchers der
Ausbildungsstufe "P4" (niveau pratique quatre), mit dem sie nicht tiefer als
20 m, in Ausnahmefällen 25 m, tauchen dürfen. Für außerhalb Frankreichs
brevetierte CMAS-Taucher entspricht die Ausbildungsstufe P4 dem
CMAS***-Brevet.

Auf Brevets von Nicht-CMAS-Organisationen wird in dem besagten
Verordnungstext keinerlei Bezug genommen, so dass diese Brevets mangels
gesetzlicher Grundlage faktisch auch nicht anerkannt sind. Es besteht
allenfalls die Möglichkeit, bei einer Basis erst einmal einen
Check-Tauchgang mit Tauchlehrerbegleitung zu machen und sich anschließend
von diesem Tauchlehrer je nach Art des vorgelegten Brevets, der Anzahl der
Tauchgänge und des Eindrucks beim Check-Tauchgang ein entsprechendes
CMAS-Äquivalent attestieren zu lassen (maximal Niveau 3). Dieses Attest gilt
dann jedoch nur für die Dauer des jeweiligen Aufenthalts und im Rahmen des
Tauchens mit dieser einen Basis. Ein Tauchlehrer der Basis erläuterte uns,
dass man ganz besonders kritisch gegenüber Tauchern sei, die lediglich ein
paar Tauchgänge und ein PADI-OWD-Brevet vorweisen könnten, da diese
erfahrungsgemäß zumeist "rein gar nichts" könnten.

Die amerikanischen Fackelträger und ihre Artverwandten gelten hier folglich
nicht viel. Und wie uns eine Tauchlehrerin der Basis in einem Gespräch
mitteilte, bekommen diese amerikanisch geprägten Pseudoausbildungen (allen
voran die Truppe mit eben jenem Fackeltaucher) in Frankreich aus diesen
gerade geschilderten Gründen seit Jahren nur schwer ein Bein auf den Boden,
und es sei auch nicht absehbar, dass sich dies irgendwann ändere.

CMAS **-Taucher (plongeurs de niveau 2) sind, sofern sie volljährig sind,
berechtigt, autonom, also auch "mit ihresgleichen", bis in eine Tiefe von 20
m, in Ausnahmen auch 25 m, zu tauchen. In Begleitung eines Tauchers mit der
Brevetstufe von mindestens "P4" erweitert sich dies auf 40-45 m.

Als CMAS ***-Taucher (plongeurs de niveau 3 bzw. niveau 4) liegt die
gesetzlich zulässige Maximaltiefe mit Pressluft bei 65 Metern.

Theoretisch belanglos sind all diese Regelungen natürlich dann, wenn man als
kompletter "Selbstversorger" in Frankreich taucht. Wer die Dienstleistungen
eines Tauchclubs oder einer kommerziellen Basis gar nicht erst in Anspruch
nehmen möchte, darf prinzipiell tauchen, wie er möchte, sogar ohne jegliches
Brevet. Unangenehm könnte die Angelegenheit aber im Falle eines Unfalls für
entsprechend brevetierte Begleiter bzw. Organisatoren werden, weil der
Umfang von deren Mitverschuldens wohl nach dem Motto "Sie als brevetierter
Taucher hätten aber wissen müssen, dass..." am Regelungsinhalt dieser
französischen Tauchverordnung gemessen werden würde.

Das Ergebnis dieser sehr strengen Regeln ist insgesamt positiv: Durch die
starke Beschränkung der unteren Brevetstufen ergibt sich für die Taucher ein
hoher Anreiz, nach der Erfüllung der entsprechenden Vorbedingungen
(Mindestalter, Tauchgangszahl seit Ablegen der letzten Brevetstufe) eine
höhere Qualifikation anzustreben. Dadurch steigt unserer Beobachtung nach
der Anteil der gut qualifizierten Unterwassersportler sehr stark an.

Also benötigt man, wenn man vollständig autonom tauchen will, das Niveau 3
oder 4 als unabdingbare Voraussetzung.

Nun also zu unserer insgesamt dritten Reise nach Hyères:

12.08.2006, Samstag.

Abfahrt in Karlsruhe gegen 7:30 Uhr. Über die deutsche A5 und dann weiter
die A36 ff. bis Lyon sind wir, wie geplant, ohne irgendwelche Probleme
gefahren. Aber dann.... Schon bei Lyon meldet "Radio Traffic" auf 107,7 MHz
dieses überaus hässliche Wort, das uns fortan bis in den späten Abend
begleiten sollte: "bouchon", zu deutsch "Korken" oder "Stopfen" und das ist
französische Wort für "STAU!!!".

Durch Lyon kommen wir noch gut, weil wir uns den Stau auf der
Umgehungsautobahn sparen und die alte Stadtautobahn nutzen. Aber am Ende bei
Vienne geht es dann los, bzw. es geht erst mal gar nichts mehr.

Aber klar doch, in Frankreich ist dieses Wochenende "weekend prolongé", d.
h. am Dienstag ist Maria Himmelfahrt und da zieht es Monsieur und Madame
Dupont zu Millionen in den Süden. Ab Vienne benutzen wir daher die "Route
national" Nr. 7, kurz "RN 7", denn warum sollte man die teure Autobahngebühr
bezahlen und sich dabei für viel Geld wenig bis kaum fortbewegen können?

Also tanken wir in Vienne ausgangs des Rhonetals erst mal den Wagen auf. Und
hier gibt es auch gleich Stress, weil es ein paar hinter uns in der Schlange
an der Tanke stehenden Franzosen, die anscheinend algerischer Abstammung
sind, nicht schnell genug geht. Die jungen Heißsporne sind wohl etwas
hitzig, hupen wie geistesgestört und betonen gestenreich, ich möge doch
sofort aus der Tanke herausfahren. Meine Geste, diese vermeidbare
Lärmbelästigung doch bitte zu unterlassen, weil es dadurch auch nicht
schneller gehe, wird ebenso gestenreich mit der Aufforderung zu einer
kleinen Spontanschlägerei beantwortet. Bevor ich mich entscheiden kann, auf
dieses überaus freundliche Angebot des etwas kleingewachsenen Fahrers
einzugehen, löst sich das Problem (bzw. der Stau in der Tankstelle), und wir
fahren davon. Und eigentlich habe ich auch besseres zu tun, als einem
hitzigen Maghrebiner die Nase einzudellen. Vielleicht ein andermal.

Ab Vienne führt die A7 parallel zur RN7, und wir schauen uns von weitem
immer mal wieder den dortigen Stau an, der sich dort alle paar hundert Meter
spontan bildet und ebenso spontan wieder auflöst. Dann läuft es dort
plötzlich auf der "Autoruote" wieder, und wir begehen den fatalen Fehler,
auf diese zurück zu fahren. Schöne Sch...., denn sofort stehe wir im
nächsten Stau. Also wieder runter von der Autobahn und zurück auf die
Nationalstraße, auf der es allerdings mittlerweile auch nicht schneller
geht. Nachdem also "Plan A" (A7) und "Plan B" (RN7) komplett versagen,
kramen wir in unserer grenzenlosen Verzweiflung - schließlich wollen wir
eigentlich zum Abendessen in Hyères sein - "Plan C" heraus: Mit Hilfe einer
detaillierten Straßenkarte fahren wir ins Hinterland und bewegen uns
leidlich parallel zu A7 und RN7 nach Süden. Das funktioniert erstaunlich
gut, wir erreichen Durchschnittsgeschwindigkeiten, von denen wir noch eine
Stunde zuvor niemals zu träumen gewagt hätten. So erreichen wir nach etwas
mehr als 2 Stunden schließlich Orange, wo sich die A7 in einen östlichen und
einen westlichen Teil verzweigt. Allerdings ereilt uns dort ab dem
Ortseingang nochmals ein Megastau, weil offensichtlich viele Leute die
gleiche Idee mit dem Ausweichen auf Nebenstraßen hatten. Wir durchfahren
dann den Orange auf Schleichwegen und kommen so weiter in Richtung Avignon.
Dort geht es auf der Autobahn weiter, und wir sind nach ein oder zwei
kleinen und daher völlig zu vernachlässigenden Mini-Bouchons auf dem Weg
nach Toulon. Wenig später erreichen wir dann sogar Hyères. Mittlerweile ist
es allerdings gegen 21:00 Uhr und die Sonne geht gerade unter. Aber
immerhin: Es ist noch derselbe Tag, an dem wir losfuhren....

13.08.2006, Sonntag: "Escampo"

Nach der doch etwas das Nervenkostüm strapazierenden Anreise schlafen wir
erst einmal aus und besuchen erst am Nachmittag die Tauchbasis. Sub
longée - für diejenigen, die unsere früheren Berichte aus Hyères nicht
kennen - auf der Halbinsel Giens, die Hyères vorgelagert ist. Über Mittag
ist der Laden allerdings geschlossen, so dass wir um 13:00 Uhr nur das
Schild an der Tür begrüßen dürfen "Bin gleich zurück". Wir nehmen vor der
Basis auf ein paar Campingstühlen Platz, die offensichtlich auch schon
bessere Zeiten gesehen haben. Schön zu sehen, dass der Laden immer noch so
verranzt ist wie letztes Jahr. Wenn sich auch sonst nichts geändert hat,
dürfte einem schönen Tauchurlaub nichts mehr im Wege stehen.

Irgendwann kommt dann Phillppe, der Baseneigentümer, ans Fenster der Wohnung
über der Basis, sieht, dass Kundschaft da ist, schließt folglich, ganz
Geschäftsmann, den Laden auf und begrüßt uns. Ich bekomme die Hand und ein
freundliches "Bonjour, comment ça va?", Claudia als Frau zusätzlich "Bussi,
Bussi". Man ist schließlich in Frankreich, wo sich mittlerweile auch Männer
gelegentlich mit Küsschen begrüßen. Ach, wie süß!

Die Anmeldeformalitäten sind schnell erledigt, ein kurzer Blick des "patron"
auf das "cerficat medical", und wir sind mal wieder eingeschrieben. Auf die
Frage, ob wir sofort mitfahren wollen, denn schließlich steht die
Nachmittagssausfahrt an, laden wir unsere Gerätschaften aus dem Auto auf den
Basenanhänger und sitzen wenig später im "camion blanc", dem Kleinbus, mit
dem die Gäste von der Basis zum Anlegesteg im Fährhafen an der Tour Fondue,
der Spitze der Halbinsel von Giens, gefahren werden.

Unsere Flaschen (Mono-15 für Claudia, Doppel-10 für mich) kommen in den
roten Lieferwagen (camion rouge) und werden separat zum Boot verfrachtet.
Wenn schon der 'camion blanc' für einen deutschen TÜV-Prüfer ein Freudenfest
wäre, so wäre sein roter Bruder die Vereinigung von Ostern, Pfingsten,
Weihnachten und diversen anderen Feiertagen. Er hätte wohl über viele
Stunden seine schiere Freude an der Karre, während er mit einem
Schraubendreher den Unterboden nach Herzenslust perforieren dürfte. An den
Schwellern bilden sich wunderbare lange Risse, deren rostrote Farbe auf ein
kleines Korrosionsproblem, das die Firma Peugeot mit ihren älteren
Fahrzeugen hat, hindeuten könnten. Auch die Abgasnormen dürfte diese ehemals
knallrote Rostlaube kaum einzuhalten in der Lage sein. Aber egal, die Wanne
läuft, und das reicht wohl. Wir vermuten schlicht und einfach, dass die
Basis ein Übereinkommen mit dem französischen Ableger des TÜV hat, dieses
Fahrzeug nur auf dem Weg zwischen der Basis und der Hafenmole zu benutzen
und das restliche Straßenwesen damit zu verschonen.

Am Fährhafen der Tour Fondue angekommen, sind immer alle Taucher herzlich
eingeladen, zum Gelingen der Ausfahrt mit beizutragen: Es werden stets
hilfreiche Hände gebraucht, die den Basenangestellten und
"Ferien-Freiberuflern" (Tauchlehrer, die schon seit Jahr und Tag ihren
Sommerurlaub bei Sub Plongée verbringen und sich gegen freies Tauchen in den
Dienst der Basis stellen) helfen, die Anhänger vom 'camion blanc'
abzukuppeln, die Flaschen aus dem 'camion rouge' auszuladen und auf
Wägelchen zu legen, mit denen man sie dann genau wie auch die übrigen
Ausrüstungsgegenstände ratternd über den Anlegesteg bis zum Tauchboot karrt,
etc. Ein Mittaucher konstatierte grinsend: "Ce n'est pas le Club Med, ça,
n'est-ce pas?" Recht hatte er!

Die erste Tauchausfahrt führt uns durch beachtliche Dünung in Richtung
Westen zum Platz "Escampo". Dort werden einige Schnuppertaucher ("baptêmes")
von den Tauchlehrern der Basis auf ihren ersten Unterwasserschritten
begleitet. Hervé, der heutige Kapitän der "Subtil", gibt uns eine kurze,
separate Tauchplatzbeschreibung, erklärt uns, wo es für uns etwas zu sehen
gibt und wie die mutmaßlichen Strömungsverhältnisse sind, und wünscht uns
dann einen angenehmen Nachmittag. Wir tauchen ab auf 33 m und wundern uns,
dass das Wasser nur eine Temperatur von 16°C hat. Selbst in 8 m Tiefe sind
es noch immer nur 17°C. - Der Wunsch nach einem Trockentauchanzug wird
plötzlich übermächtig... Der Grund für die wenig sommerlichen
Wassertemperaturen ist schnell erklärt: Nachdem es kurz vor unserer Ankunft
einen Monat lang noch extrem heiß und windstill gewesen war, setzte vor
einigen Tagen ein Wetterumschwung ein, und die nunmehr durch einen starken
Wind rau gewordene See kehrte eben jenes kalte Tiefenwasser nach oben, in
dem wir gerade paddelten.

14.08.2006, Montag: "Escampo Barriou"

Für den Vormittagstauchgang treffen sich die Taucher gegen 8:00 an der Basis
und werden mit den bereits erwähnten immer noch fahrbaren Untersätzen zum
Anlegesteg befördert. Wir schippern daraufhin mit der "Subtil" wieder zu
eben jenem Tauchplatz bzw. einige Meter weiter, an dem wir auch gestern
Nachmittag unseren ersten diesjährigen Kontakt mit dem Wasser des
Mittelmeeres hatten.

Schon im Kleinbus fiel uns eine Gruppe von Tauchern auf, die im Gegensatz zu
den meisten anderen Tauchsportfreunden der Basis eine ziemlich große Klappe
führten - von wegen, wie viel Taucherfahrung sie an den hier in Rede
stehenden Tauchplätzen vorzuweisen hätten. Später zeigte sich allerdings,
dass großes Mundwerk und Tauchfähigkeiten nicht unbedingt deckungsgleich
sein müssen. Diese Gruppe von Tauchkaspern war nämlich die einzige vom Boot,
die es nicht schaffte, bei starker Strömung das Tauchschiff wieder
anzutauchen und daher mitten in der See aufgefischt werden musste. Wie sagte
doch ein Mittaucher: "Il faut se méfier des grands parleurs..." (Man muss
Großmäulern gegenüber misstrauisch sein). Nun ja, dem ist eigentlich nichts
hinzuzufügen. Schön ist allerdings, dass diese Maulheldentruppe die absolute
Ausnahme war.

15.08.2006, Dienstag: Wrack der "Donator"

Ein Tauchgang zum Wrack der "Donator" (gesunken unter ihrem letzten Namen
"Prospero Schiaffino"). Zuerst stand zwar die benachbarte "Sagona" (die so
genannte "Le Grec") auf dem Programm, allerdings lagen hier bei unserer
Ankunft schon einige Tauchboote, so dass der Kapitän ein kurzes Referendum
durchführte und auf mehrheitlichen Beschluss der Taucher dann eben die
"Donator" angefahren wurde.

Den Abstieg auf 50 Meter Tiefe zum Heck der "Donator" haben wir in 3 Minuten
am Ankerseil zügig absolviert. Unten angekommen, besuchen wir zuerst die
Schraube, die wunderbar mit Gorgonien bewachsen ist. Von diesem tiefsten
Punkt des Tauchgangs geht es nach innen in das Schiff hinein. Verschiedene,
teilweise recht enge Gänge beherbergen allerlei an größerem und kleinerem
Getier. Man sieht Zackenbarsche, Muränen, Congeraale, Langusten und diverse
Schwarmfische.

Das Schiff war ein Weinfrachter, das Ende 1945 auf eine aus dem 2. Weltkrieg
übrig gebliebene Mine lief und recht gut erhalten ist. Daher sind die
Innenräume auch entsprechend gut mit allerlei Versteckmöglichkeiten für
diese Tiere angefüllt. Besonders lohnend ist ein Blick in die engeren
Durchlässe, da sich die Tiere vielfach dorthin zurückziehen, um dem
allmorgendlichen Ansturm der Taucher etwas zu entkommen. Bei jedem Tauchgang
an den beiden Wracks nehme ich mir nur einen bestimmten Bereich vor, der
dann genauer abgesucht wird. So findet man zwischen Rohrleitungen, in
Schaltkästen und Nischen immer etwas Neues.

Die Dekompressionsphase nach der Grundzeit von ca. 20 bis 22 Minuten wird
dann auch wieder am Ankerseil durchgeführt. Hier treffen sich dann alle
Taucher der Gruppe in schöner Regelmäßigkeit wieder, um sich danach in 6-9 m
Tiefe auf die um das Tauchboot abgehängten Bleileinen zu verteilen.

Uns fällt auf, dass im Gegensatz zu unserem ersten Besuch vor einigen Jahren
die Taucher keine Tabelle mehr benutzen, also die "gute alte" MN90, die
keine Dekostopps unterhalb von 6 Metern vorsah, sondern dass nun auch hier
der Tauchcomputer seinen Einzug gehalten hat. Allerdings werden hier keine
überteuerten High-Tech-Geräte benutzt, die einen Funktionsumfang besitzen,
den kaum ein Sporttaucher jemals wird nutzen können und deren Verwendung
hauptsächlich dem Prestige des Besitzers dient, sondern es werden
Allerweltsgeräte wie z. B. Aldadin oder Suunto Vyper verwendet. Insgesamt
ist die Ausrüstung der französischen Taucher sehr einfach gehalten und
offensichtlich auch seit Jahren in Gebrauch. Die meisten führen diese
Tauchgänge in eine Maximaltiefe von 60-65 m mit nur einer ersten
Atemreglerstufe aus, gelegentlich sieht man auch Taucher mit deren zwei.
Auch den neumodischen "Techtauchkram", den man in unseren Breiten selbst am
flachsten Baggersee mittlerweile häufig antreffen kann, sucht man hier
vergebens: Stage-Flaschen, egal mit welcher Füllung, verwendet hier niemand.
Backplates erst recht nicht. Und Gasentladungs-"Fischgrills" mit der
Lichtstärke einer Straßenlampe an einer Hauptstraße sucht man ebenfalls
vergebens. Keine der Tauchflaschen ist nach den neuen Farbvorgaben lackiert,
aber dafür haben z. B. alle noch selbstredend ihre Standfüße. Ich frage mich
auch, wie die Basisangestellten reagieren würden, wenn ich die Standfüße
meiner Flaschen einfach mal entfernen würde. Wie sollten die Flaschen denn
dann stehen bleiben am Kompressor, im Transportwagen und auf dem Boot, wo
sie aufrecht stehend mit Gummiseilen vertäut werden??? - Das wäre das reine
Chaos und gefährlich noch dazu.

Auch die Notwendigkeit von Metallfedern als Flossenbandersatz oder
überlangen Atemreglerschläuchen würde sich hier keinem Taucher ernsthaft
erschließen. Dafür aber führen diese Taucher ihre Deko-Bojen nicht, wie
andernorts schon so häufig beobachtet, als Dekorations-, sondern als
Dekompressionsbojen mit, d.h. sie können mit selbigen so umgehen, dass sie
damit weder Fahrstuhl fahren, noch sich oder ihre Mittaucher strangulieren.

16.08.2006, Mittwoch: "La Roche à Meroux" und "Tombant de la Calanque du
Blé"

An diesem Tag unternehmen wir zwei Tauchgänge an felsigen Küstenabschnitten.
Besonders am ersten Tauchplatz fallen die vielen Oktopusse auf, die sich in
den Felsspalten eingenistet haben, und wir sehen einige Hai-Eier, die in
ihren 'Verpackungen' an Gorgonien hängen. Das Wetter beruhigt sich langsam
und das Wasser wird wieder wärmer. Die Temperatur an der Oberfläche beträgt
immerhin schon wieder 20°C.

17.08.2006, Donnerstag: "Le Sec du Langoustier"

Ursprünglich sollte die Ausfahrt nach "La Gabinière", einem kleinen
Felseiland vor der Insel Port Cros, führen. Wegen des Nebels an diesem Tag
erschien dies dem Kapitän jedoch zu riskant, weil dort erfahrungsgemäß
unstete Strömungsverhältnisse herrschen und er wenig Lust verspürte, gegen
Ende des Tauchgangs bei nur 30-50 m Sicht auf die Suche nach den Deko-Bojen
seiner Taucher gehen zu müssen. Also wurde umdisponiert und zu dieser
Untiefe vor der Insel Porquerolles gefahren, die eine Maximaltiefe von ca.
40 m aufweist. Sie ist sehr zerklüftet mit Felsspitzen, die bis auf ca. 17 m
hinauf reichen, so dass sich hier viel marines Leben erspähen lässt:
Muränen, eine ganze "Familie" Zackenbarsche in respektabler Größe und
allerlei Kleingetier.

Während der Dekompressionsphase kommen in 0-5 m Tiefe plötzlich Schwärme von
Quallen mit teilweise über einen Meter langen Nesselfäden an uns vorbei.
Trotz aller Vorsicht berührt mich eines dieser Tiere mit seinen Nesselfäden
an der Unterlippe und beschert mir ein Dekoerlebnis der ziemlich
schmerzhaften Art. Also ist nach der Rückkehr an Land erst einmal ein Besuch
in der nächsten Apotheke angesagt. Nach einer Behandlung mit einem Gel gegen
die Verbrennung durch das Nesselgift verschwinden die Symptome allerdings
innerhalb eines halben Tages bis auf eine Reströtung, die noch mehrere Tage
anhält.

18.08.2006, Freitag: Wrack der "Grec" (letzter Name "MS Sagona")

Dieses Wrack heißt "der Grieche", weil seine letzte Besatzung aus
Griechenland stammte. Es lief, wie auch die "Donator", nach dem Ende des 2.
Weltkrieges auf eine nicht geräumte Mine und wurde in der Mitte auseinander
gerissen. Das Unglück kostete drei Seeleute das Leben.

Auch hier beschleunigen wir den Abstieg und lassen uns fast ungebremst auf
40 m Wassertiefe durchfallen, um möglichst viel der Grundzeit am Wrack
selbst zubringen zu können.

Der Teil der "Sagona", den wir betauchen (der "abgesprengte" Teil liegt
etwas weiter entfernt), ist deutlich kleiner als das Wrack der "Donator".
Auch hier findet man in vielen Durchgängen, Ritzen und Nischen eine
ungeheure Vielfalt an Tieren. Eine Gruppe großer Zackenbarsche bewohnt
diesen zerstörten Schiffskörper und zeigt sich ziemlich ungerührt von der
Anwesenheit der Taucher.

Dekomprimiert wird wieder am Ankerseil bzw. an den am Boot herabhängenden
und mit Gewichten beschwerten Seilen. Hier hängt auch jedes Mal eine
Pressluftflasche mit einem Satz Atemregler, falls die Luft bei einem Taucher
einmal nicht reichen sollte. Diese Flaschen werden während unseres
Aufenthalts allerdings nie verwendet, denn die französischen Taucher
beherrschen die Tauchgangsplanung und damit die Kalkulation des
Atemluftvorrates in Relation zur Tauchzeit offensichtlich ohne Probleme.

Insgesamt muss man hier der Basis ein große Lob zollen, denn Sicherheit wird
hier wirklich groß geschrieben. Und zwar Sicherheit nicht in dem Sinne, wie
sie z. B. auf vielen Tauchbasen in Ägypten verstanden wird (z. B. durch
rigorose Beschränkung von Tauchtiefe und -zeit), sondern in einem Sinne,
dass zwar Tauchgänge durchgeführt werden, die anspruchsvoll sind, man den
Tauchern aber jedwede Freiheit zugesteht, diese auch entsprechend
sachgerecht durchzuführen. Die Tauchgangsbesprechungen sind daher kurz,
knapp und entbehren des z. B. von den deutschen Basen in Ägypten gewohnten
"Ihr dürft nicht...", "Nicht gestattet ist...", "Wir machen hier nicht...."
etc. Dieser Befehlston wird hier ersetzt durch Formulierungen wie "Ich
empfehle...", "Bitte vergesst nicht..." etc.

19.08.2006, Samstag: Wrack der "Togo"

Dieses Wrack liegt vor Cavalaire etwa zwei Bootsstunden von Hyères entfernt
und ist ein absolutes Highlight auf unserer diesjährigen Reise. Es handelt
sich um einen alten Kohlenfrachter, der durch eine Mine sehr kurz vor Ende
des 1. Weltkrieges ebenfalls in zwei Teile gerissen wurde. Diese Mine wurde
durch ein unter österreichischer Flagge fahrendes deutsches U-Boot
ausgebracht.

Das Wrack liegt in einer Maximaltiefe von 60 Metern. Der Abstieg ist auch
wieder extrem zügig, da wir vom Kapitän unseres Tauchbootes darauf
hingewiesen wurden, eine Grundzeit von 15 Minuten möglichst nicht zu
überschreiten, weil sonst die Dekompressionsphase sehr lang würde. Und
bereits 14 Minuten auf 60 Metern Wassertiefe ergeben nach Deco 2000 bereits
folgende Dekostufen:

Dekostopp Verweilzeit
15 Meter 1 Minute
12 Meter 2 Minuten
9 Meter 4 Minuten
6 Meter 6 Minuten
3 Meter 14 Minuten

Wir betauchen zuerst das Vorschiff der "Togo" mit der mächtigen Ankerwinde.
Der Rückweg durch einige Gänge bringt die Sichtung einer großen Languste,
eines sehr großen Drachenkopfes und seines etwas kleineren Bruders. Überall
in den Laderäumen befinden sich Reste der letzten Fracht der Togo: kleine
Stücke von Anthrazitkohle.

Die größte Tiefe mit ca. 60 m erreichen wir an der Stelle, wo das Schiff
durch die mächtige Explosion von 150 kg Sprengstoff einstmals auseinander
gerissen wurde.

Interessanterweise spüren wir nach den vielen Tauchgängen auf Tiefen im
Bereich 40 bis 50 Meter keinerlei Anzeichen der Stickstoffnarkose. Ich
erinnere mich während der Endphase dieses Tauchgangs an eine Geschichte, die
gerne in Internetforen kolportiert wird, nämlich jene, wo zwei Taucher auf
ähnlicher Tiefe das Namensschild eines Schiffes auf Video aufnahmen, sich
nachher aber nicht mehr an diese Tatsache erinnern konnten. Ich kann mich
jedenfalls an die meisten Einzelheiten dieses überaus spannenden Tauchgangs
erinnern. "So ein Mist, was in diesen Foren steht", denke ich mir und
pünktlich nach 15 Minuten beenden wir die Erkundung und steigen am Ankerseil
auf, um unsere gute halbe Stunde Dekompressionszeit "abzusitzen".

20.08.2006, Sonntag: Wrack der "Ville de Grasse"

Sub Plongée bietet wenigstens einmal pro Woche eine Sonderausfahrt nur für
Taucher der Brevetstufen Niveau 3 und Niveau 4 (was außerhalb Frankreichs in
beiden Fällen CMAS*** entspricht) an. Diese Ausfahrten führen zu aufgrund
ihrer geographischen Lage oder/und Tiefe besonders anspruchsvollen
Tauchplätzen. Heute führte die Ausfahrt zur "Ville de Grasse", die in einer
Tiefe von 49 m und somit außerhalb der 'Reichweite' der Plongeurs 2 liegt.
Die "Ville de Grasse" ist ein alter Raddampfer, der 1851 nach einer
Kollision mit einem anderen Schiff sank. Aufgrund des 'hohen Alters' des
Schiffs ist das Wrack schon stark zerfallen, aber die Schaufelräder sind
noch gut erhalten und sehr eindrucksvoll im blauen Gegenlicht. Die ehemals
aufrecht stehende Drezylinderdampfmaschine, namentlich die Kurbelwelle und
die Lager der Pleuelstangen, sind noch sehr gut erkennbar. Als aktuelle
Bewohner des Wracks finden wir einen großen Einsiedlerkrebs, mehrere
Drachenköpfe in diversen Größen und sogar einen recht imposanten Hummer vor,
der seine Scheren drohend in Position bringt.

21.08.2006, Montag: "Les Mèdes"

Eigentlich fährt Sub Plongée am Montag traditionell das Wrack der "Michel
C." an, aber das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Bei
dieser Dünung wäre am Ende des Tauchgangs die Rückkehr auf das Boot zum hoch
riskanten Abenteuer geworden. Also "Plan B" - ein beschaulicher Tauchgang an
der Nordost-Ecke der Insel Porquerolles, bei dem eine Seezunge geschäftig
vor uns herhoppelte, viele violette Flabellinas ihre Hippie-Frisuren wehen
ließen und ein Schwarm Barrakudas zu uns hinüber äugte.

22.08.2006, Dienstag: Wrack der "Donator"

Heute war "special day" in Sachen "Tauchen", denn es gab einige
Missgeschicke. Der Tag fing eigentlich schon etwas unglücklich an, da mein
Tauchgerät von der Basis nicht gefüllt worden war. So stand ich auf dem Boot
kurz vor dem Auslaufen aus dem Hafen mit 140 bar in den Flaschen und
ziemlich langem Gesicht und durfte mir mangels weiterer D-10-Geräte an Bord
eine Mono-15 anstatt der D-10 an das Jacket schrauben. Also hieß dies, alle
Befestigungen der D-10 lösen, kürzere Schrauben aus der Werkzeugbox zu
nehmen und das Jacket für die M-15 umzurüsten. Das dauerte allerdings nur
etwa 10 Minuten.

Am Tauchplatz angekommen, stellten wir dann fest, dass an der "Grec", dem
ursprünglich anvisierten Ziel, bereits mal wieder zu viele Schiffe lagen.
Ein kurzfristig einberufenes Referendum erbrachte dann das Ergebnis: "Dann
fahren wir halt zur "Donator"!". Die See war bereits merklich aufgefrischt,
auf den Wellen bildeten sich die ersten Schaumkronen und es deutete alles
auf gehörige Strömung hin. Der Abstieg wurde am Ankerseil wieder sehr zügig
vorgenommen, einige Medusen kreuzten dabei unseren den Weg. Über dem Schiff
angekommen, standen dann dort große Brassenschwärme und Tausende Kleinfische
verschiedenster Spezies, wie immer, wenn starke Strömung herrscht.

Unten am Vorschiff der "Donator" angekommen, empfing uns dann eben diese
starke Grundströmung. Also war weiteres Abtauchen auf der
strömungsgeschützten Rumpfseite des Wracks die beste Idee, um parallel zum
Rumpf am Meeresboden auf knapp 50 m Wassertiefe entlang zu gehen und bei den
Aufbauten wieder auf Deckshöhe zu kommen. Dort übertauchte ich dann zügig
das Deck und ging auf der der Strömung zugewandten Seite der "Donator"
weiter Richtung achtern.

Plötzlich fiel mich jemand von hinten an und begann wie wild, mich zu
schütteln. Ich blickte in die völlig wirren Augen eines männlichen Tauchers,
der immer wieder wie besessen die Zeigefinger seiner beiden Hände
zusammenführte. Er wollte mir damit wahrscheinlich bedeuten, dass ich als
Solotaucher (meine Tauchpartnerin befand sich noch irgendwo im oberen
Decksbereich) hier nichts zu suchen hätte. Ich machte ihm mit einer
einfachen Geste klar, dass mich sein Gefuchtel nicht im Mindesten
interessierte und tauchte weiter in Richtung Laderaum der "Donator", den ich
heute genauer untersuchen wollte. Als ich gerade zwischen zwei Streben in
das Untergeschoss des Schiffes abtauchen wollte, war der Irre wieder hinter
mir und begann wieder wie wild, mich zu schütteln. Als ich ihm wieder
eindeutig zeigte, dass er mich in Ruhe zu lassen habe, zog er mir einfach
die Maske vom Gesicht und trollte sich. Nach dem Wiederaufsetzen der Maske
und Ausblasen derselben zeigte ich ihm noch kurz den bekannten
"Stinkefinger" und begab mich anschließend in das Unterdeck. Ich fragte mich
dann allerdings doch, wie jemand unter Wasser so derart durchknallen konnte
und ob eine Stickstoffnarkose tatsächlich so bizarre Wirkungen haben könne.
Offensichtlich schon.

Anschließend im Laderaum gab es allerdings nur einiges Kleingetier. Beim
Verlassen des Unterschiffs traf ich meine Partnerin wieder und wir begannen
den gemeinsamen Aufstieg am Ankerseil. Nach knapp 25 Minuten
Dekompressionszeit waren wir wieder an Deck des Tauchbootes, und auch das
Meer hatte sich in der Zwischenzeit etwas beruhigt, so dass es weitestgehend
unproblematisch gewesen war, wieder an Bord zu gelangen.

23.08.2006, Mittwoch: Wrack der "Mustang"

Mal wieder Sonderausfahrt für Niveau 3-Taucher. Die "Mustang" ist ein
Flugzeugwrack aus dem 2. Weltkrieg ganz in der Nähe der Inselchen "Les
Fourmigues", das in 54 m Tiefe auf Sandgrund liegt. Es hat inzwischen die
Funktion eines kleinen künstlichen Riffs übernommen und dient nun allerlei
Meeresbewohnern als Behausung. Vor allem Drachenköpfe haben sich dort
häuslich eingerichtet (einer thronte ungeniert auf den Resten des
Pilotensitzes), und im Motorraum ist inzwischen ein großer Conger
eingezogen.

Die Tauchbedingungen waren bestens - fast keine Strömung und gute Sicht. Da
das Schiff dort nicht ankern kann und das Bleigewicht der abgesetzten Boje
lediglich provisorisch am Flugzeugpropeller befestigt war, so dass die Boje
lediglich als optischer Anhaltspunkt dienen konnte, setzte uns der Kapitän
als unser 'Directeur de Plongée' pärchenweise im 5-Minuten-Takt an der
Markierungsboje ab. Rund um diese Boje stiegen wir am Ende dann auch wieder
frei auf, dekomprimierten im Blauwasser, setzten später - wie vom Kapitän
befohlen - pro Taucher eine Deko-Boje und ließen uns von ihm dann nach und
nach wieder aufsammeln.

24.08.2006, Donnerstag: "La Gabinière"

Vor Hyères liegt das Naturschutzgebiet um die Insel Port Cros. Der
Tauchplatz "La Gabinière" liegt an einer Port Cros vorgelagerten
Felseninsel. Es handelt sich um eine Steilhalde, die bis in ca. 50 Meter
Tiefe reicht. Dort läuft sie in einer Sandfläche aus.

Angefahren wird der Tauchplatz heute mit beiden Booten, eines für die
Anfänger und eines für die erfahreneren Taucher. Wir fahren heute mal
'Holzklasse', also nicht auf dem Stahl-Kahn "Subtil", sondern auf der
kleinen "Antarès". Mit 15 Tauchern ist das Schiff schon ziemlich
'überbevölkert'. Trotzdem läuft das An- und Abrödeln erfreulich stressfrei
ab. Jedem ist klar, dass sich unter diesen Bedingungen nun mal nicht alle
gleichzeitig tauchfertig machen können. Also nimmt man Rücksicht aufeinander
und lässt sich einfach die nötige Zeit, bis jeder seine Siebensachen nach
und nach beisammen hat. So, wie die Buddy-Teams jeweils startklar sind,
werden sie vom Kapitän portionsweise vor dem Eiland abgesetzt. Wir tauchen
erst einmal ab auf eine Tiefe von ca. 20 m und treffen dort die erste
Muräne, die ihren Kopf zwischen den Felslöchern vorwitzig hervorstreckt. Es
geht weiter auf ungefähr 40 m Wassertiefe, wo sich große Zackenbarsche in
größerer Anzahl zeigen, die uns bereits ab ca. 15 m Wassertiefe an
vereinzelt begleitet hatten. Die Tauchbedingungen sind ideal: Es herrscht im
Gegensatz zu unserem letzten Besuch keinerlei Strömung und so tauchen wir
gemächlich ab und gehen den Abhang langsam in nördlicher Richtung entlang,
immer in die Nischen und Ritzen der Felsen spähend.

Ab einer Wassertiefe von ca. 35 m säumen immer wieder Fächer großer
Gorgonien unseren Weg. Wir folgen dem Fuß des Felsabhangs immer weiter. 40,
45, 50 m zeigt der Tiefenmesser. Eigentlich müssten wir jetzt tot sein, wenn
man dem amerikanischen Fackelträger folgt. Denn wir befinden uns in der
Todeszone, und da wir ja auch keinerlei "Tek-Ausbildung" haben.und schon gar
nicht über eine entsprechende Ausrüstung verfügen, ist die Sache natürlich
hochgefährlich.

Die Sicht ist phänomenal. Große Fischschwärme sieht man nun um sich herum,
wenn man sich auf den Rücken dreht oder in das Blauwasser hinausschaut. Aber
nicht nur das blaue Wasser fasziniert. Überall wird man des Überschwanges
des maritimen Lebens gewahr. Rechts unterhalb von uns liegt eine Gruppe
kleiner Felsblöcke. Immer noch sind wir auf 50 m. Beim Herantauchen an die
Blöcke sieht man, dass sie sehr stark zerklüftet sind. Sie sind durchlöchert
wie der sprichwörtliche Schweizer Käse. In jedem Loch befindet sich eine
neue Spezies. Eine genaue Inspektion folgt. Einmal liegt ein großer
Steinfisch gut getarnt auf dem Felsen, so dass er erst beim zweiten Hinsehen
erkennbar wird. An anderer Stelle, in einer Spalte, einige Meter weiter,
sieht man den Körper eines großen Congeraals. Weiß scheint der Längsstreifen
seines Körpers durch den schmalen Durchbruch in den Felsen. Drum herum
diverse Nacktschnecken.

Nachdem der Druckmesser am Tauchgerät nur noch 100 Bar anzeigt, beginnen wir
den Aufstieg. 30, 25, 20, 15, 12 Meter. Auf der ersten Dekostufe halten wir
an und lassen das gerade Erlebte an uns vorüberziehen: Einen der schönsten
Tauchplätze des Mittelmeers.

25.08.2006, Freitag: Filets Anti-Soumarins

Ursprünglich hatte die "Donator" auf dem Programm gestanden, aber Neptun sah
das anders. Bei diesem Wellengang war daran gar nicht zu denken. Statt
dessen ging es dann an die Ostseite der Insel Porquerolles. Hervé setzte uns
über den Filets Anti-Soumarins ab. Dabei handelt es sich um ehemalige
U-Boot-Abwehrnetze aus dem 2. Weltkrieg, die einmal vor Porquerolles
gespannt waren, inzwischen aber längst abgehängt wurden und jetzt als große
Haufen in einer Tiefe von 30-33 m liegen. Von diesen Haufen gibt es sieben
Stück im Abstand von 10-20 m, die nun völlig überwuchert sind mit Schwämmen,
Anemonen und kleinen Gorgonien und allerlei Getier Zuflucht bieten. Die
Filets Anti-Soumarins sind ein richtiger Stöber-Tauchgang, für den das
Mitführen einer Lampe sehr hilfreich ist. Dann kann man nämlich im Geflecht
der Netze Diadem-Seeigel, Drachenköpfe in diversen Farben und Größen,
Krebse, Conger und viel Kleinfisch erspähen. So gemütlich der Tauchgang war,
so ungemütlich war der Rückweg in den Hafen: Die "Subtil" krachte durch die
Wogen, und die Taucher hielten ihre Stahlflaschen liebevoll im Arm, damit
sie sich nicht trotz der Verzurrung verselbstständigten. Kompliment an den
Käpt'n, der alles tat, um unsere Kreuzschmerzen auf ein Minimum zu
beschränken.

Fazit: Auch nach dem dritten Besuch innerhalb einiger Jahre fanden wir das
Tauchen und den Aufenthalt bei Sub Plongée wieder ziemlich "chouette"
(klasse). Auch wenn die Basis mit ihren Räumlichkeiten und ihren
Transportmitteln auf den ersten Blick einen leicht desolaten Eindruck macht,
so sind dennoch Taucher aller Erfahrungsstufen dort in guten Händen und
werden zwar nicht 'betütelt', aber gut betreut. Wer Tauchbegleitung
benötigt, findet sie bei den Tauchlehrern, die hier keine halbgaren
Jungspunde sind, sondern langjährige Erfahrung haben. Wer hingegen nicht
viel mehr als ein 'Taxi' zum Tauchplatz benötigt, ist hier ebenfalls gut
versorgt.

Prädikat: Empfehlenswert!

hth

Peter


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  #2  
Old 08-27-2006, 02:13 AM
Oliver Vecernik
 
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Default Re: Tauchbericht (war. Tauchen in Hyeres). Achtung! LAAAANG!

Hallo Peter!

Peter Rachow schrieb:
> Weiteren ebenso teure wie schlecht ausgerüstete und überdies völlig
> überalterte und enge Segelschiffe im Mittelmeer verabscheut, wo man zwar im
> Extremfall vollständig nach Desperadoart tauchen kann (wenn man das denn
> möchte) aber ansonsten weder Komfort noch Ambiente vorfindet.


Das klingt aber gar nicht gut, kommt mir irgendwie bekannt vor ...

> [Sehr informativer Bericht]
>
> Fazit: Auch nach dem dritten Besuch innerhalb einiger Jahre fanden wir das
> Tauchen und den Aufenthalt bei Sub Plongée wieder ziemlich "chouette"
> (klasse). Auch wenn die Basis mit ihren Räumlichkeiten und ihren
> Transportmitteln auf den ersten Blick einen leicht desolaten Eindruck macht,
> so sind dennoch Taucher aller Erfahrungsstufen dort in guten Händen und
> werden zwar nicht 'betütelt', aber gut betreut. Wer Tauchbegleitung
> benötigt, findet sie bei den Tauchlehrern, die hier keine halbgaren
> Jungspunde sind, sondern langjährige Erfahrung haben. Wer hingegen nicht
> viel mehr als ein 'Taxi' zum Tauchplatz benötigt, ist hier ebenfalls gut
> versorgt.
>
> Prädikat: Empfehlenswert!
>
> hth


Absolut, Danke dafür!

--
Viele Grüße
Oliver
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  #3  
Old 08-28-2006, 09:02 AM
Peter Niemayer
 
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Default Re: Tauchbericht (war. Tauchen in Hyeres). Achtung! LAAAANG!

Peter Rachow wrote:

> Das Ergebnis dieser sehr strengen Regeln ist insgesamt positiv: Durch die
> starke Beschr舅kung der unteren Brevetstufen ergibt sich f・ die Taucher ein
> hoher Anreiz, nach der Erf・lung der entsprechenden Vorbedingungen
> (Mindestalter, Tauchgangszahl seit Ablegen der letzten Brevetstufe) eine
> hî’ere Qualifikation anzustreben. Dadurch steigt unserer Beobachtung nach
> der Anteil der gut qualifizierten Unterwassersportler sehr stark an.


Faszinierenderweise sehen das einige professionelle Taucher ganz anders -
schau mal, wie häufig "the french" z.B. hier...
http://diveproinfo.proboards25.com/i... 069826&page=1
.... als die schlechtesten überhaupt genannt werden...

Ich enthalte mich mangels Erfahrung im Umgang mit französischen Tauchern
oder Tauchbasen mal jeder Wertung.

Gruß,

Peter Niemayer
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  #4  
Old 08-28-2006, 10:21 AM
Peter Rachow
 
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Default Re: Tauchbericht (war. Tauchen in Hyeres). Achtung! LAAAANG!

Hi,

> Faszinierenderweise sehen das einige professionelle Taucher ganz anders -
> schau mal, wie häufig "the french" z.B. hier...


"Professionelle Taucher"? Ich sehe da nur Stimmen von irgendwelchen
Diveguides, und was man von den denen zu halten hat, weiß man ja.

>

http://diveproinfo.proboards25.com/i...ard=general&th
read=1107069826&page=1
> ... als die schlechtesten überhaupt genannt werden...


Klar, wenn man die mutmaßlichen Wertmaßstäbe eines
"Schöne-kleine-Insel-im-warmen-Wasser"-Diveguides zu Grunde legt, sind die
Franzosen natürlich grottenschlecht. Es stimmt schon, sie legen sich gerne
in die Botanik. Aber warum auch nicht, wenn der Untergrund felsig oder
sandig ist? Das mache ich genau so, wenn ich in die Felsenlöcher in der
Übergangszone Felssocke/Sandboden direkt am Boden schauen will. Dann lege
ich mich auch auf den flachen Sand. Das ist dort abolut üblich. Es geht halt
etwas rustikaler zu als im Rest der Welt. Das sieht man auch z. B. an den
TG-Vorbesprechungen, die immer extrem knapp sind. Oder daran, dass auch noch
ausgefahren wird, wenn der Rest der Taucherwelt angesichts des Seegangs
schon das Totenhemd anhat und das Boot im sicherren Hafen lässt.

Und dass die franz. Taucher arrogant sind, wie der eine von den Diskutanten
meinte, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Die Leute, die wir dort auf
der Basis kennen lernten, waren nett, aufgeschlossen und sehr zugänglich.
Arrogant sind sie höchstens gegenüber PADI-Tauchern. Wenn man gefragt wird,
"Vous êtes plongeurs CMAS où PADI?" wird am Satzende immer die Nase
gerümpft. Wenn man dann antwortet "CMAS" sieht man sofort darauf ein
Leuchten in den Augen des Gegenübers. Das könnte in der Tat eine Art von
Arroganz sein. Aber eine, die mir gar keine Probleme bereitet.

Technisch und was ihre Handlungskompetenzen unter Wasser betrifft sind sie
jedenfalls fit. Meinem Eindruck nach beherrschen die Leute die TG- und
Dekoplanung, die Motorik unter Wasser und ihre Ausrüstung. Was ich so im
Laufe einiger Jahre z. B. in Ägypten an Bewegungsstilen gesehen habe (vom
"Brustschwimmer" bis zum "Flossenpedalisten") sieht man bei franz. **- und
***-Tauchern nicht.

Und wie uns jemand von den Dauergästen der Basis sagte, passiert bei den
ganzen recht anspruchsvollen TG die auf der Basis pro Jahr fast gar nichts.
Eine Dekokammerfahrt per anno dürfte bei Sub Plongée das normale Quantum
sein.

vg

Peter


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  #5  
Old 08-28-2006, 11:55 AM
Peter Rachow
 
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Default Re: Tauchbericht (war. Tauchen in Hyeres). Achtung! LAAAANG!

Hi,

> Hat man den Herrn nochmal wiedergetroffen


Nein, aber auf das Zusammentreffen mit offensichtlich völlig Bekloppten lege
ich auch keinen großen Wert. Ich habe allerdings gesehen, dass neben uns ein
weiteres Boot mit Italienern lag, wo er offensichtlich dazu gehörte. Und
hinüberzuschwimmen, den Typ ausfindig ausfindig machen und ihm kräftig die
Fresse zu polieren, verboten mir einerseits meine gute Erziehung und
andererseits meine nicht existenten italienischen Sprachkenntnisse.

> oder blieb es bei dem einen Treffen unter Wasser?


War eine singuläre Konfrontation. Muss ich auch nicht wiederholen.

> Also egal wer das war, ziemlich dreist ist das ja
> schon irgend einem Fremden einfach mal so in der Tiefe die Maske vom
> Gesicht zu reißen, nur weil man der Überzeugung ist das derjenige nicht
> so taucht wie man es gerne hätte.


Stimmt. Aber Gewalt ist ja die Kapitulation des Geistes, wie wir seit
Tucholsky wissen. )

vg

Peter


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  #6  
Old 08-29-2006, 08:59 AM
Peter Rachow
 
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Default Re: Tauchbericht (war. Tauchen in Hyeres). Achtung! LAAAANG!

Hi,

"Falk Brunner" <Falk.Brunner@gmx.de> schrieb

> Womit du dich nicht mit Ruhm bekleckerst. Wie war das nochmal mit
> Vorbildwirkung, Pädagogen und so?


Ja, ja, die alter Leier... Ich habe ebenfalls kein Problem damit, wenn
andere Menschen ebenfalls Dinge unter Wasser berühren. Ich halte derlei
nicht per se für gefährlich. Wenn Gruppen von Pseudoökologen definieren,
dass das aber trotzdem "Bäh" sei, folgert daraus nicht unbedingt, dass
gravierender ökologischer Schaden entsteht, wenn es trotzdem getan wird. Wie
ich bereits schrieb: "berühren" eines Organismus bedeutet nicht zwangsläufig
"Schaden für den Organismus".

> "Take nothing but pictures and leave nothing but bubbles"


Ich denke, wir sollten das Leben nicht auf die reine Reproduktion von
Sinnsprüchen reduzieren. "Nachdenken!" heißt die Deivse.

vg

Peter


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  #7  
Old 08-29-2006, 09:20 AM
Peter Rachow
 
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Default Re: Tauchbericht (war. Tauchen in Hyeres). Achtung! LAAAANG!

Hi,

> Sicher. Aber die Realität ist numal nicht immer schön und edel, und mit
> Nachdenken ist es auch so ne Sache. Schau dir die Riffe an in Hurghada,
> Sharm El Sheik und wo auch immer die Massen durchpflügen.


Ich sprach ja auch nicht von tumben Massentauchern, die wirklich weder
Ahnung auch nur der Grundzüge der Ökologie noch des richtigen Tauchens
haben, sondern von Tauchern, die sich darüber bewusst, sind, dass sie
lebende Organismen anfassen und entsprechend vorsichtig zu Werke gehen.

Außerdem rührt die Zerstörung der ägyptischen Riffe nicht von den Leuten,
die bewusst Organismen berühren sondern vom rücksichtslosem Ankern UND von
Massen von Tauchern, die nicht tauchen können. Namentlich von Typen, die mit
30 TG an einer Safari teilnehmen, mit 100 TG als "Instructor" Leute
ausbilden, die dann später ebenso wenig können wie sie selber und von Typen,
denen bunte Fische alles und Wissen um die Zusammenhänge wenig wert sind.

Du machst in Deiner Aussage m. E. den Fehler, die Intention bewussten
haptischen Begreifens einerseits und mentaler und motorischer
Unzulänglichkeit andererseits zu vermischen.

vg

Peter


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  #8  
Old 08-29-2006, 11:07 AM
Heinz Lübke
 
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Default Re: Tauchbericht (war. Tauchen in Hyeres). Achtung! LAAAANG!



Falk Brunner schrieb:

> Was ist aus dem alten ungeschriebenen Gesetz
>
> "Take nothing but pictures and leave nothing but bubbles"
>
> geworden? Veraltet? Nicht mehr "hip"?


Mein Gott............

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  #9  
Old 08-29-2006, 03:13 PM
Oliver Vecernik
 
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Default Re: Tauchbericht (war. Tauchen in Hyeres). Achtung! LAAAANG!

Hallo Jörg!

Joerg Hahn schrieb:
> es gibt da ganz andere Baustellen, wie z.B hier zu sehen an den
> Tiran-Riffen:
>
> http://www.blublubb.de/web/slides/33_GR_Kracks1.html


Das war überhaupt ein TG! Ca. 120 Taucher im Wasser, 5-8 Boote, die
ständig an- bzw. abgelegt haben, aber unsere Crew hatte wenig zu tun ...


--
Viele Grüße
Oliver
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  #10  
Old 08-30-2006, 09:07 AM
Heinz Lübke
 
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Default Re: Tauchbericht (war. Tauchen in Hyeres). Achtung! LAAAANG!



Guido Hennecke schrieb:


> Und wenn 1000 Leute in einem Monat etwas vorsichtig angefasst haben...



Mein Gott, noch ein gerechter........

> Aber gluecklicherweise hat sich ja ein Grapscher entschieden, nicht mehr
> im Roten Meer zu tauchen.


Mach nix! Dafuer fahr ich da jetzt wieder hin.......

Heinz "Wo sind den noch die duennen Handschuhe" Luebke

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