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#1
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| Hallo Newsgroup, nachdem ich meine Flaschen vom TÜV gehholt und wieder gereinigt habe, hat mich nun ein Mittüvgeprüfter gefragt ob ich seine Aluflasche auch reinigen kann. Kein Problem ... aber. In der Flasche ist nicht nur Dreck, sondern auch Aluminiumoxid. Es sieht so aus als sei über längere Zeit Wasser in der Flasche gewesen. Wie bekomme ich das am besten raus? Rein mechanisch durch ausdrehen, oder kann ich sonst noch was oder zusätzlich etwas tun? Gruß Robert |
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#2
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| Hi Robert, > Kein Problem ... aber. > In der Flasche ist nicht nur Dreck, sondern auch Aluminiumoxid. Davon kann man auch bei einer neuen Flasche ausgehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium#Eigenschaften sagt: Aluminium oxidiert auch schon an der Luft sehr schnell. Was das für ein Modder ist kann man natürlich nur herausfinden wenn man ihn untersucht. Aluminiumoxid wird auf jeden Fall dabei sein. Sorry aber zum Flaschenreinigen kann ich keine sachdienlichen Hinweise geben. Bye -- Marcus |
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#3
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| Hi Robert, > Kein Problem ... aber. > In der Flasche ist nicht nur Dreck, sondern auch Aluminiumoxid. Davon kann man auch bei einer neuen Flasche ausgehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium#Eigenschaften sagt: Aluminium oxidiert auch schon an der Luft sehr schnell. Was das für ein Modder ist kann man natürlich nur herausfinden wenn man ihn untersucht. Aluminiumoxid wird auf jeden Fall dabei sein. Sorry aber zum Flaschenreinigen kann ich keine sachdienlichen Hinweise geben. Bye -- Marcus |
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#4
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| On 7 Mrz., 09:29, Robert Angermayr <robert.angerm...@freenet.de> wrote: > Wie bekomme ich das am besten raus? > Rein mechanisch durch ausdrehen, oder > kann ich sonst noch was oder zusätzlich > etwas tun? HAllo robert, sieh hier mal nach: http://www.seveke.de/tauchen/basteln/1flaschen.htm ist ein super gerät mit ketten abgebildet. wenn das den rost beseitigt, was es definitiv macht, wirds wohl auch dan alupoxyd wegputzen. dass es danach aber nicht, oder zumindest weniger wieder kommt, würde ich die flasche danach lackieren. so machts jedenfalls mein tüvler. lg stephan |
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#5
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| On 7 Mrz., 09:29, Robert Angermayr <robert.angerm...@freenet.de> wrote: > Wie bekomme ich das am besten raus? > Rein mechanisch durch ausdrehen, oder > kann ich sonst noch was oder zusätzlich > etwas tun? HAllo robert, sieh hier mal nach: http://www.seveke.de/tauchen/basteln/1flaschen.htm ist ein super gerät mit ketten abgebildet. wenn das den rost beseitigt, was es definitiv macht, wirds wohl auch dan alupoxyd wegputzen. dass es danach aber nicht, oder zumindest weniger wieder kommt, würde ich die flasche danach lackieren. so machts jedenfalls mein tüvler. lg stephan |
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#6
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| Robert Angermayr schrieb: > In der Flasche ist nicht nur Dreck, sondern auch Aluminiumoxid. > Es sieht so aus als sei über längere Zeit Wasser in der Flasche > gewesen. > > Wie bekomme ich das am besten raus? Chemisch! > Rein mechanisch durch ausdrehen, oder > kann ich sonst noch was oder zusätzlich > etwas tun? Ja, das kannst Du Hab ich meinem Sondlerkollegen mal kurz von der Seite http://www.restaurierung-und-mehr.de/ geliehen.... Anwendung von Oxalsäure zur Reinigung von Aluminium und dessen Legierungen Verwendet wird eine 5-10 % ige Lösung von Oxalsäure-Dihydrat in Wasser. Dazu 50 – 100 Gramm Oxalsäure je Liter in warmem Wasser lösen, dabei gut rühren. Die zu behandelnden Teile zunächst gut vorreinigen, lose Schmutz- und Oxidteile mechanisch entfernen. Die angesetzte Lösung wird in ein genügend großes Gefäß gegeben, als Materialien für die Behälter eignen sich Kunststoff, Keramik, Edelstahl. Die Temperatur des Reinigungsbades sollte etwa 60-80 Grad betragen, bei Zimmertemperatur verlängert sich die Reinigungsdauer auf etwa 8 – 10 Stunden. Die vorgereinigten Stücke jetzt in das Bad geben und 5-8 Stunden darin belassen, das Bad braucht keine weitere Heizung mehr und kann abkühlen. Nach Beendigung des Bades die Teile herausnehmen und gründlich mit kaltem oder besser warmem Wasser spülen. Es ist auf gute Trocknung der gereinigten Aluteile zu achten, dabei kann ein Heizgerät (Infrarotstrahler o.ä.) nützlich sein. Zur anschließenden Konservierung sollte Lack auf Acrylbasis bzw. Paraffin verwendet werden. Vorsichtsmaßnahmen: Oxalsäure ist giftig und wirkt ätzend ! Bei der Arbeit sollten Handschuhe sowie eine Schutzbrille gegen die Spritzgefahr getragen werden. Funzt prima bei Orden und Auszeichnungen die 60 Jahre und mehr im Wasser lagen, also wird so ne Flasche davon doch schon lange sauber Gut spülen!! > Gruß > Robert Nils PS Material bekommst Du auch auf der Seite von C4 |
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#7
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| Robert Angermayr schrieb: > In der Flasche ist nicht nur Dreck, sondern auch Aluminiumoxid. > Es sieht so aus als sei über längere Zeit Wasser in der Flasche > gewesen. > > Wie bekomme ich das am besten raus? Chemisch! > Rein mechanisch durch ausdrehen, oder > kann ich sonst noch was oder zusätzlich > etwas tun? Ja, das kannst Du Hab ich meinem Sondlerkollegen mal kurz von der Seite http://www.restaurierung-und-mehr.de/ geliehen.... Anwendung von Oxalsäure zur Reinigung von Aluminium und dessen Legierungen Verwendet wird eine 5-10 % ige Lösung von Oxalsäure-Dihydrat in Wasser. Dazu 50 – 100 Gramm Oxalsäure je Liter in warmem Wasser lösen, dabei gut rühren. Die zu behandelnden Teile zunächst gut vorreinigen, lose Schmutz- und Oxidteile mechanisch entfernen. Die angesetzte Lösung wird in ein genügend großes Gefäß gegeben, als Materialien für die Behälter eignen sich Kunststoff, Keramik, Edelstahl. Die Temperatur des Reinigungsbades sollte etwa 60-80 Grad betragen, bei Zimmertemperatur verlängert sich die Reinigungsdauer auf etwa 8 – 10 Stunden. Die vorgereinigten Stücke jetzt in das Bad geben und 5-8 Stunden darin belassen, das Bad braucht keine weitere Heizung mehr und kann abkühlen. Nach Beendigung des Bades die Teile herausnehmen und gründlich mit kaltem oder besser warmem Wasser spülen. Es ist auf gute Trocknung der gereinigten Aluteile zu achten, dabei kann ein Heizgerät (Infrarotstrahler o.ä.) nützlich sein. Zur anschließenden Konservierung sollte Lack auf Acrylbasis bzw. Paraffin verwendet werden. Vorsichtsmaßnahmen: Oxalsäure ist giftig und wirkt ätzend ! Bei der Arbeit sollten Handschuhe sowie eine Schutzbrille gegen die Spritzgefahr getragen werden. Funzt prima bei Orden und Auszeichnungen die 60 Jahre und mehr im Wasser lagen, also wird so ne Flasche davon doch schon lange sauber Gut spülen!! > Gruß > Robert Nils PS Material bekommst Du auch auf der Seite von C4 |
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#8
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| Hallo Stephan, Stephan Fehringer wrote: > dass es danach aber nicht, oder zumindest weniger wieder kommt, würde > ich die flasche danach lackieren. so machts jedenfalls mein tüvler. innen ? hab ich das was verpasst ? Flaschen duerfen innen nicht lackiert werden, solche Flaschen zieht der Tuev sofort aus dem Verkehr. Seit ein paar Jahren (6 ?) ist lediglich eine Art Passivierung bzw. Phosphatierung innen zulaessig. So gesehen in einigen unserer Pullen, die diese Woche vom Tuev kamen. Gruss Guenter -- Mail ggf. an mildenbergers at yahoo punkt com FAQ von d.r.s.t unter http://www.moon-divers.net/drst-faq.html |
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#9
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| Hallo Stephan, Stephan Fehringer wrote: > dass es danach aber nicht, oder zumindest weniger wieder kommt, würde > ich die flasche danach lackieren. so machts jedenfalls mein tüvler. innen ? hab ich das was verpasst ? Flaschen duerfen innen nicht lackiert werden, solche Flaschen zieht der Tuev sofort aus dem Verkehr. Seit ein paar Jahren (6 ?) ist lediglich eine Art Passivierung bzw. Phosphatierung innen zulaessig. So gesehen in einigen unserer Pullen, die diese Woche vom Tuev kamen. Gruss Guenter -- Mail ggf. an mildenbergers at yahoo punkt com FAQ von d.r.s.t unter http://www.moon-divers.net/drst-faq.html |
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#10
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So, das ganze hat sich erledigt... Vielen Dank für die Antworten. Gruß Robert On 7 Mrz., 09:29, Robert Angermayr <robert.angerm...@freenet.de> wrote: > Hallo Newsgroup, > > nachdem ich meine Flaschen vom TÜV gehholt und wieder > gereinigt habe, hat mich nun ein Mittüvgeprüfter gefragt ob > ich seine Aluflasche auch reinigen kann. > > Kein Problem ... aber. > In der Flasche ist nicht nur Dreck, sondern auch Aluminiumoxid. > Es sieht so aus als sei über längere Zeit Wasser in der Flasche > gewesen. > > Wie bekomme ich das am besten raus? > Rein mechanisch durch ausdrehen, oder > kann ich sonst noch was oder zusätzlich > etwas tun? > > Gruß > Robert |
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